Globale Märkte verlagern den Fokus auf steigende Kapitalkosten, da die Spannungen im Nahen Osten nachlassen; Exporte durch die Straße von Hormus erholen sich auf 85%

Laut Bitunix-Analysten, über BlockBeats am 24. Juni berichtet, verlagert sich der Fokus der globalen Märkte von geopolitischen Risiken im Nahen Osten hin zu steigenden Finanzierungskosten und strengeren Finanzierungsbedingungen. Die Straße von Hormus tritt in eine Erholungsphase ein: Die Rohölexporte der VAE sind wieder auf etwa 85% des Niveaus vor dem Konflikt zurückgekehrt, und Öltanker haben ihre Ladeoperationen im Golf wieder aufgenommen. Die US-Daten zur Produktion im Juni fielen besser aus als erwartet, obwohl die Beschäftigung in den Fabriken auf ein Sechs-Jahres-Tief sank.

Die Aufmerksamkeit des Marktes hat sich erneut auf die Geldpolitik der Federal Reserve verlagert, wobei die jüngsten Signale auf dauerhaft höhere Zinssätze oder mögliche weitere Zinserhöhungen hindeuten, statt auf kurzfristige Senkungen. Da die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen auf erhöhtem Niveau bleiben und die Fed an ihrer hawkischen Ausrichtung festhält, könnte das Kapital weiterhin in Richtung US-Dollar und festverzinsliche Anlagen fließen statt in riskantere Assets. Das dürfte frische Gegenwinde für Kryptowährungen schaffen, sobald der Marktfokus von Konfliktrisiken auf die Finanzierungskosten übergeht.

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