Laut Goldman Sachs und Wind-Daten fielen die Spot-Goldpreise am Freitag, dem 19. Juni, um 1,46% auf 4.157,81 US-Dollar je Unze. Damit ging der Abwärtstrend zum dritten Tag in Folge weiter, während es seit Jahresbeginn um 3,72% nach unten ging. Goldman Sachs senkte sein Gold-Ziel für das Jahresende 2026 von 5.400 auf 4.900 US-Dollar je Unze und warnte, die Preise könnten sich weiter bis auf 4.440 US-Dollar zurückziehen, falls Zinserhöhungen Realität werden. Die Bank nannte verzögerte Fed-Zinssenkungen (nun für 2027 erwartet) sowie die restriktiven Signale des neuen Fed-Vorsitzenden als Druck auf die Goldnachfrage.
Auch Citigroup senkte sein Ziel für Gold für drei Monate von 4.300 auf 4.000 US-Dollar je Unze. Unter 10 von Kitco News befragten Analysten hat sich die Stimmung nach dem jüngsten Fed-Treffen stark ins Bärische gedreht: Nur 1 Analyst erwartet, dass Gold nächste Woche steigt, 7 prognostizieren Rückgänge und 2 rechnen mit einer Seitwärtsbewegung innerhalb einer Spanne.