Laut Goldman Sachs hat die Bank ihre Prognose für den Goldpreis zum Jahresende 2026 auf 4.900 US-Dollar pro Unze gesenkt, nach zuvor 5.400 US-Dollar. Die Anpassung spiegelt eine deutlich restriktivere Einschätzung der Federal Reserve sowie niedrigere Erwartungen an Zinssenkungen wider; die Bank geht nun davon aus, dass die Zinssenkungen im Juni und im Dezember 2027 beginnen werden, statt wie bisher für Ende 2026.
Höhere Zinsen belasten die Goldpreise, weil das Metall keine Erträge abwirft und sich damit zinstragende Anlagen für Anleger attraktiver machen. Trotz der Abwärtskorrektur hält Goldman Sachs an einer strukturell positiven langfristigen Einschätzung fest, gestützt durch anhaltende Käufe durch Zentralbanken und die Rolle von Gold als Absicherung für Portfolios.