Japan genehmigt Richtlinie zur umfassenden Reform von KI- und Blockchain-Finanzen

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Der Policy Research Council der Liberaldemokratischen Partei Japans hat am 19. Mai 2026 den Vorschlag „Next-Generation AI and On-Chain Finance“ genehmigt und positioniert die On-Chain-Finanzierung – einschließlich Stablecoins und tokenisierten Einlagen – als die nächste Generation der nationalen Finanzinfrastruktur des Landes. Der Vorschlag wird derzeit für die Aufnahme in Japans „Basic Policy on Economic and Fiscal Management and Reform 2026“ geprüft, ein Dokument, das die Budgetrichtung des Landes festlegt und in der Regel im Juni vom Kabinett verabschiedet wird. Japans Regierung behandelt Blockchain als zentrale wirtschaftliche Infrastruktur – nicht als Technologieexperiment.

Was der Vorschlag tatsächlich vorsieht

Die politischen Empfehlungen beinhalten konkrete Umsetzungsziele. Zentrale Punkte sind:

  • Tokenisierung der laufenden Konten der Bank von Japan: Die Zentralbank wurde gebeten, Umsetzungsfragen zu klären und bis zum Jahresende eine Roadmap zu veröffentlichen.
  • Von Banken ausgegebene Yen-Stablecoins: Der Vorschlag fordert, ihre Entwicklung zu beschleunigen, ihren rechtlichen Status für Gehalts- und Steuerzahlungen zu klären und internationale Kompatibilität für grenzüberschreitende Transaktionen zu entwickeln.
  • Finanzen als Wachstumsinvestitionsbereich: Finanzen wurden als der „18. Wachstumsinvestitionsbereich“ benannt und damit zusammen mit KI, Halbleitern, Quantencomputing und Raumfahrt in Japans nationale Wachstumsstrategie eingeordnet. Die Financial Services Agency wird eine Fünf-Jahres-Roadmap anführen, gestützt durch Public-Private-Partnerships und Investitionszusagen.
  • On-Chain-Abrechnungsinfrastruktur: Der Vorschlag hebt die On-Chain-Abrechnung als Grundlagentechnologie hervor, um T+0- Sofortabwicklungen an der Tokioter Börse zu erreichen, die ein jährliches Handelsvolumen von etwa 1.600 Billionen Yen hat.

Die KI-Blockchain-Verbindung

Das vorausschauende Element des Vorschlags konzentriert sich auf 24/7 agentic Commerce. Der Abgeordnete Masaaki Taira, der das Projektteam im März ins Leben gerufen hat, sagte: „Das ist nichts, was in 5 oder 10 Jahren passiert, sondern eine Veränderung, die in wenigen Jahren eintritt.“

Die zugrunde liegende Logik: KI-Agenten können keine traditionellen Bankkonten besitzen und benötigen programmierbare, dauerhaft aktive Zahlungsstrecken, um in großem Maßstab zu funktionieren. Stablecoins und tokenisierte Einlagen auf Blockchain-Basis liefern diese Infrastruktur, sodass KI-Produkte auswählen, Zahlungen ausführen, Vermögenswerte verwalten und Transaktionen ohne menschliches Eingreifen abwickeln kann.

Der Vorschlag fordert außerdem einen neuen „AI/On-Chain Finance Asia Policy Dialogue Framework“, um Japan zu positionieren, regionale Regelwerke für RWA-Interoperabilität sowie KYC/AML-Standards in ganz Asien mit anzuführen.

Umsetzung und Marktauswirkungen

Die politische Genehmigung Japans schafft einen staatlich unterstützten Rahmen für die institutionelle Einführung. Ein von Banken ausgegebener Yen-Stablecoin mit rechtlicher Klarheit für Gehalts- und Steuerzahlungen stellt eine bedeutende Weiterentwicklung bei Stablecoins dar. Die Fünf-Jahres-Roadmap und das Public-Private-Investment-Framework schaffen eine definierte Build-Umgebung. Tokenisierte Immobilien, Wertpapiere, Forderungen und Einlagen werden in der politischen Ausrichtung ausdrücklich unterstützt.

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