Laut offizieller Einreichung von Kalshi reichte die Plattform für Prognosemärkte am 29. Mai eine bundesstaatliche Klage gegen Minnesota ein – parallel zu einer separaten CFTC-Anfechtung, die am 19. Mai eingereicht wurde. Damit soll ein staatliches Gesetz blockiert werden, das am 1. August in Kraft treten soll. Das Minnesota-Gesetz, das Gouverneur Tim Walz am 18. Mai unterzeichnete, würde es zu einer Straftat machen, Prognosemarkt-Plattformen im Bundesstaat zu betreiben, zu hosten oder zu bewerben.
Kalshi argumentiert, dass die Maßnahme gegen den Commodity Exchange Act verstößt, der der CFTC die ausschließliche Zuständigkeit für bestimmte Contract Markets und Derivate überträgt. Das Unternehmen macht außerdem geltend, dass die Werbebeschränkungen Minnesotas den Schutz des Ersten Verfassungszusatzes verletzen, indem sie eine strafrechtliche Verfolgung von Rede für Sachaussagen im Zusammenhang mit bundesweit regulierten Finanzprodukten ermöglichen. Die Klage stellt die bedeutendste rechtliche Auseinandersetzung auf Bundesstaatsebene gegen Prognosemärkte in den Vereinigten Staaten dar.