CFTC und Kalshi verklagen das Verbot von Vorhersagemärkten in Minnesota, während sich der Streit in Rhode Island parallel weiter zuspitzt

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預測市場禁令訴訟

Laut CoinTelegraph, das am 29. Mai berichtete, haben CFTC-Vorsitzender Michael Selig und die Prognosemarkt-Plattform Kalshi vor einem Bundesgericht Klage gegen das Verbot von Prognosemärkten im US-Bundesstaat Minnesota eingereicht; auch die rechtlichen Auseinandersetzungen in Rhode Island haben sich inzwischen verschärft. Gouverneur Tim Walz hat in der vergangenen Woche ein Gesetz unterzeichnet, das Werbung, das Erstellen und den Betrieb bzw. die Unterstützung von Prognosemarkt-Plattformen in Minnesota untersagt.

Minnesota-Klage: Zentrale Rechtsargumente von CFTC und Kalshi

CFTC-Vorsitzender Seelig wirft in der Klage vor, Minnesota habe mit einem „vollständigen Verbot“ von Prognosemärkten ein eigenes staatliches Gesetz erlassen, das gegen den bundesrechtlichen Zuständigkeitsrahmen des Commodity Exchange Act verstößt.

Die Klage von Kalshi greift dieselben Kernpunkte auf: Ereignisverträge in Prognosemärkten seien „Swaps“ im Sinne des Commodity Exchange Act, würden an den von der US-Regulierungsbehörde benannten Vertragsmärkten gehandelt und fielen damit in die bundesweite Zuständigkeit der CFTC – nicht in den Anwendungsbereich staatlicher Glücksspielgesetze. Die oberste Klausel der US-Verfassung halte fest, dass Bundesrecht Vorrang vor Landesrecht habe. Derzeit wiesen einige Bundesgerichte dieses Argument zurück, während andere Gerichte es befürworteten.

Rhode-Island-Klage: AG Neronha klagt an und CFTC greift gemeinsam ein

Der Generalstaatsanwalt von Rhode Island, Peter Neronha, hatte zuvor bereits Kalshi und Polymarket verklagt und beantragt, dass das Gericht feststellt, die von diesen Plattformen angebotenen „Event-Verträge“ mit Sportbezug stellten Glücksspiel dar. Die CFTC gab am Donnerstag bekannt, dass sie gemeinsam mit Kalshi eine Interventionsklage gegen Beamte in Rhode Island eingereicht hat; der Interventionsantrag bekräftige die Auffassung der CFTC zur Zuständigkeit für Prognosemärkte.

Bestätigte Position der Trump-Familie und Interessensverflechtungen

Der US-Präsident Trump erklärte am Mittwoch in einem Beitrag in den sozialen Medien, dass die ausschließliche Zuständigkeit der CFTC für Prognosemärkte „entscheidend“ sei, und kritisierte die auf Kalshi und Polymarket gerichteten Klagen von staatlichen Amtsträgern.

Trumps ältester Sohn Donald Trump Jr. ist Berater von Kalshi und Polymarket und hat über seine Risikokapitalfirma 1789 Capital in Polymarket investiert. Der Vorsitzende des Ausschusses für Aufsicht und Regierungsreform des US-Repräsentantenhauses hatte vergangene Woche die Geschäftsführer von Kalshi und Polymarket aufgefordert, darzulegen, wie ihre Unternehmen auf Probleme mit Insiderhandel auf der Plattform reagieren.

Häufig gestellte Fragen

Welche zentralen rechtlichen Grundlagen liegen der Klage von CFTC und Kalshi gegen Minnesota zugrunde?

Das Kernargument lautet: Ereignisverträge in Prognosemärkten seien „Swaps“ im Sinne des Commodity Exchange Act, würden an den von der Bundesbehörde benannten Vertragsmärkten gehandelt und fielen daher in die bundesweite Zuständigkeit der CFTC; sie gehörten nicht in den Anwendungsbereich staatlicher Glücksspielgesetze. Die oberste Klausel der US-Verfassung bestätige, dass Bundesrecht Vorrang vor Landesrecht habe.

Wie beurteilen derzeit die Gerichte das Argument der CFTC zur bundesweiten Zuständigkeit?

Laut Berichten hätten einige Bundesgerichte das Argument zur bundesweiten Zuständigkeit von CFTC/Kalshi zurückgewiesen, andere würden es befürworten. Die Entscheidungen der einzelnen Gerichte fallen demnach unterschiedlich aus. Ein genauer Zeitplan für eine endgültig einheitliche Entscheidung und die jeweilige Instanzstufe sind noch nicht festgelegt.

Welche Fragen stellte der Vorsitzende des Ausschusses für Aufsicht und Regierungsreform zu Prognosemärkten?

Der Vorsitzende des Ausschusses für Aufsicht und Regierungsreform hatte in der vergangenen Woche die Geschäftsführer von Kalshi und Polymarket aufgefordert zu erklären, wie ihre Unternehmen auf Probleme mit Insiderhandel auf der Plattform reagieren; welche konkreten Fragen umfasst seien und bis wann Antworten eingereicht werden müssten, wird in diesem Bericht nicht offengelegt.

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