Kelp DAO-Notfallrettung: Mantle-weiters Leihgeschäft Aave 30.000 ETH, DeFi-Koalition verpflichtet sich über 43.500 ETH

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Kelp DAO-Kreuzkettenbrücke wird angegriffen: Sechs Tage nach dem Ereignis über 292 Millionen US-Dollar hat die DeFi-Community eine Rettungsallianz auf Protokollebene namens „DeFi United“ ins Leben gerufen. Laut CoinDesk-Bericht vom 23.4. hat eine von Aave angeführte Protokollallianz bislang Zusagen von über 43.500 ETH (entspricht rund 101 Millionen US-Dollar) gesammelt, um die nach dem Ereignis entstandene Deckungslücke bei uneinbringlichen Forderungen zu schließen. Mantle Treasury reichte anschließend am 24.4. offiziell den Entwurf für MIP-34 ein und sieht vor, Aave DAO bis zu 30.000 ETH (ca. 69,40 Millionen US-Dollar) auszuleihen.

DeFi United hat die zugesagten Mittel bereits bestätigt

Protokoll / Person Zusagebetrag Art Mantle Treasury Höchstbetrag 30.000 ETH MIP-34-Antragsdarlehen Aave Aave-Gründer Stani Kulechov 5.000 ETH Einzelne direkte Einzahlung Lido Finance Höchstbetrag 2.500 stETH Governance-Vorschlag, zweckgebundenes Notfall-Tool Andere Mitglieder ca. 6.000 ETH EtherFi Foundation, Golem Foundation, Ethena, LayerZero, Ink Foundation, Tyrdo usw. Zwischensumme über 43.500 ETH (ca. 101 Millionen US-Dollar) —

Mantle-Voraussetzungen: mit Aave-Governance-Rechten

Mantle Core Contributor Team zitierte in der Ausgabe vom 24.4. bei The Block, dass diese Kreditaufnahme als „eine Umwandlung der Krise in einen strategischen Finanz- und Partnerschaftssieg für Mantle“ positioniert werde. Die Bedingungen des MIP-34-Entwurfs umfassen:

Darlehensvolumen: bis zu 30.000 ETH

Leitender Zinssatz: Lido stETH Jahresrendite + 1%-Prämie

Laufzeit: maximal 36 Monate, vorzeitige Rückzahlung möglich, keine Vertragsstrafe

Governance-Rechte: Mantle erhält die Bevollmächtigung für 130.000 AAVE-Token-Stimmrechte, entspricht dem Eintritt in den Kern der Aave-Governance

Sicherheiten: 5%-Gewinnbeteiligung der Aave-Protokollgebühren + mindestens 11,00 Millionen US-Dollar an AAVE-Token

Wichtiges Signal: Da Mantle als Wettbewerber auf L2-Ebene von Aave auftritt, verschafft ihm diese Transaktion erstmals formell Rede- und Stimmrechte in der Aave-Governance. Für die Aave-Community ist das eine typische DeFi-Politiktransaktion: „Governance-Sitzplätze eintauschen gegen Liquiditätsunterstützung“.

Warum Aave dieses Kapital benötigt

Nach dem Hack der Kelp-DAO-Kreuzkettenbrücke am 18.4. hat der Angreifer nicht hinterlegte rsETH im Umfang von 116.500 Stück gefälscht, sie als Sicherheiten genutzt und damit auf Aave V3 82.650 WETH sowie 821 wstETH ausgeliehen. Der Vorfall verursachte bei Aave laut Schätzung uneinbringliche Forderungen in Höhe von 124 Millionen bis 230 Millionen US-Dollar; die Versicherungsdeckung in Höhe von 27 Millionen US-Dollar (Umbrella WETH) reichte nicht aus, um den Schaden vollständig aufzufangen.

Das Ziel von DeFi United ist es, die vollständige Besicherung von rsETH wiederherzustellen, damit die Kredite im Aave-Pool, die ursprünglich mit rsETH besichert waren, wieder ordnungsgemäß funktionieren können. Diese Maßnahme reagiert direkt auf eine Behauptung aus dem dieswöchigen Bericht der JPMorgan Chase, wonach DeFi-Hacker wiederholt dazu geführt hätten, dass institutionelles Kapital in USDT umschwenkt. DeFi-Protokollebene zeigt damit die Wiederherstellungsfähigkeit, bei der „ein einziges Sicherheitsleck innerhalb von sechs Tagen durch die Zusammenarbeit mehrerer Protokolle gerichtet werden kann“.

Strukturelles Signal für das DeFi-Ökosystem

Diese Selbstrettungsaktion zeigt mehrere Dinge:

Das gegenseitige Unterstützungsnetzwerk zwischen Top-DeFi-Protokollen kann in Krisenzeiten schnell mobilisieren

Aave-Gründer: Mit einer persönlichen Einzahlung von 5.000 ETH wird ein Präzedenzfall für Sicherheiten auf Gründer-Ebene geschaffen

Mantle-ähnliche Transaktionen mit „Kredit + Governance-Rechten“ könnten zur Standardstruktur werden, bei der in künftigen DeFi-Krisen Kapital und Einfluss gegeneinander getauscht werden

Protokolle wie Lido, EtherFi, Ethena, LayerZero und andere sind bereit, eigene Vermögenswerte oder Token einzusetzen, um anderen zu helfen – das zeigt, dass die gegenseitige Abhängigkeit von DeFi-Protokollen weit stärker ist als das, was traditionelle Beobachter vermuten

Die Geschichte entwickelt sich noch weiter – MIP-34 wurde noch nicht offiziell abgestimmt, und auch Aave DAO muss jeweils gesondert über die Annahme der Kredite beschließen. Weitere Beobachtung: Nachdem Mantle die Aave-Governance-Rechte erhalten hat, wird es diese tatsächlich ausüben – und ob andere Mitglieder von DeFi United ähnliche Bedingungen wie „Kredit gegen Governance-Rechte“ in ihre eigenen Vorschläge aufnehmen.

Dieser Artikel Kelp-DAO-Lückenrettung: Mantle plant, Aave 30.000 ETH zu leihen, DeFi-Allianz sagt über 43.500 ETH zu, tauchte zuerst auf bei Chain News ABMedia auf.

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