Laut Luno-CEO James Lanigan könnten die vorgeschlagenen Capital Flow Management Regulations in Südafrika aus Versehen lokale Unternehmen daran hindern, auf den globalen Stablecoin-Zahlungsmarkt zuzugreifen, der im Jahr 2025 im Wert von 33 Billionen US-Dollar ist. Lanigan warnte am 11. Juni, dass die neuen Regeln des National Treasury und der South African Reserve Bank, oder SARB, das Risiko bergen, südafrikanische Unternehmen von modernen grenzüberschreitenden Zahlungssystemen und Kapitalflüssen auszuschließen.
Die Frist für öffentliche Stellungnahmen zu dem Entwurf der Vorschriften wurde nach einem Gegenwind aus der Branche in Bezug auf Durchsetzungsbestimmungen bis zum 30. Juni 2026 verlängert. Lanigan betonte, dass Stablecoins kritische Infrastruktur sowohl für inländische Treasury-Flüsse als auch für die Abwicklung über Grenzen hinweg sind, wodurch Reibung und Kosten sinken. Regulatoren werden jedoch erst nach Ablauf der Kommentierungsfrist ein detailliertes Handbuch veröffentlichen, das festlegt, was eine „cross-border crypto transaction“ darstellt, wodurch Unternehmen in rechtlicher Unsicherheit bleiben.