Mark Cuban verkauft rund 80% Bitcoin: Iran-Konflikt-Absicherungs-These schlägt fehl

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Der Milliardär-Investor Mark Cuban bestätigte am 21. Mai in der Podcast-Sendung „Portfolio Players“, dass er rund 80% seiner Bitcoin-Bestände verkauft hat. Der Kerngrund: Bitcoin habe in jüngster Zeit während des Konflikts zwischen Iran und den USA sowie in der Phase eines schwächeren US-Dollars seine Absicherungsfunktion nicht erfüllt. „Gold ist stark gestiegen, während Bitcoin gefallen ist. Wenn der US-Dollar schwächer wird, sollte Bitcoin eigentlich auch wie erwartet steigen … aber es ist nicht passiert“, wodurch er „wirklich sehr enttäuscht“ gewesen sei.

Cubans grundlegende Positionen im Wandel: Bestätigte Daten von 2021 im Vergleich zu 2026

Cuban machte in diesem Podcast konkrete Aussagen, die seine öffentliche Haltung von 2021 direkt widerlegen. Nachfolgend zwei bestätigte Vergleichszeitpunkte:

**2021 (Interview in „Delphi Podcast“) **: Krypto-Portfolio zu 60% in Bitcoin; sagte, er habe „noch nie Bitcoin verkauft“; hielt die feste Angebotsmenge von Bitcoin für ein stärkeres Wertaufbewahrungsmittel als Gold; unterstützte das Potenzial von Ethereum für Smart Contracts und DeFi-Anwendungen

**2026 („Portfolio Players“-Podcast) **: Rund 80% der Bitcoin-Bestände verkauft; sagte, Bitcoin habe „mich wirklich sehr enttäuscht“; die Enttäuschung über Bitcoin sei größer als die über Ethereum; bezeichnete die meisten anderen Kryptowährungen als „Müll“; bleibt relativ optimistisch gegenüber Ethereum

Direktes Zitat von Cuban: „Als der Krieg in Iran ausbrach, hielt ich Bitcoin stets für die beste Alternative, um eine Entwertung der Währung zu vermeiden. Ich war immer der Meinung, es sei besser als Gold. Am Ende stieg der Goldpreis … und der Bitcoin-Preis fiel. Und jedes Mal, wenn der US-Dollar fällt, müsste Bitcoin steigen … aber das hat es nicht.“

Die Marktkontroverse um die „digitale Gold“-Erzählung: Bestätigte Daten außerhalb der Position von Cuban

Cubans Verkaufsentscheidung fiel vor dem Hintergrund, dass die Rolle von Bitcoin als „digitales Gold“ in breiteren Marktbereichen zunehmend infrage gestellt wurde. Bemerkenswert ist, dass die vorhandenen On-Chain- und Marktdaten teilweise Aspekte zeigen, die nicht mit dem übereinstimmen, was Cuban beobachtet haben will:

Seit die ersten Signale im frühen Verlauf des Konflikts zwischen Iran und den USA aufkamen, ist Bitcoin tatsächlich um mehr als 16% gestiegen. Das steht in zeitlichem Widerspruch zur von Cuban beschriebenen Erzählung „Gold steigt, Bitcoin fällt“. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten bis Mai 2026 insgesamt mehr als 100 Milliarden US-Dollar an Gesamtbeständen. Das zeigt, dass bei einer großen Zahl institutioneller Anleger die Nachfrage nach Bitcoin als langfristig ausgerichtetem Anlagewert weiterhin nicht systematisch abgezogen wurde.

Während geopolitischer Turbulenzen wird die tatsächliche Performance von Bitcoin häufig durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren beeinflusst – darunter allgemeine Markt-Risikostimmung, Liquiditätsbedarf und Erwartungen an die Makropolitik – statt durch eine einzelne direkte geopolitische Einzelereignis-Treibkraft. Genau diese Gemengelage ist der Kern der fortdauernden Differenzen zwischen Unterstützern und Kritikern der „digitales Gold“-These.

Häufige Fragen

Spiegelt Cubans Abbau von Bitcoin-Beständen eine generelle Haltungsänderung institutioneller Anleger wider?

Cubans persönlicher Wandel ist als bestätigte Tatsache eingestuft. Gleichzeitig liegt die Gesamtgröße der Spot-Bitcoin-ETF-Bestände im Jahr 2026 weiterhin über 100 Milliarden US-Dollar; Strategy baut weiter im Tempo von mehreren hundert Millionen US-Dollar pro Woche auf. Das zeigt, dass es im institutionellen Markt insgesamt bislang nicht zu einem systematischen Rückzug gekommen ist. Das ist ähnlich wie bei dem Vorfall, dass Bankless-Gründer David Hoffman Anfang dieses Monats komplett auf ETH umgeschichtet hat: Beides sind individuelle Entscheidungen einzelner bekannter Investoren und sollten nicht direkt als Signal für eine Wende des gesamten institutionellen Marktes interpretiert werden.

Was sind die strukturellen Gründe, warum Bitcoin in Phasen schwächerer US-Dollars und geopolitischer Unruhen nicht gestiegen ist?

In Risikosituationen wird die Performance von Bitcoin von mehreren Faktoren gemeinsam geprägt: Erstens Liquiditätsbedarf – wenn die geopolitische Spannung zunimmt, verkaufen Anleger häufig zuerst risikoärmere bzw. liquide(re) Assets, um Cash zu beschaffen, einschließlich Kryptowährungen; zweitens Korrelationsverschiebung – nach der ETF-Institutionalisierung ist das Marktverhalten von Bitcoin in Richtung Korrelation mit Tech-Aktien gestiegen; in einer Risikoaversion fallen beide synchron; drittens Wettbewerb um Absicherungswerte – Gold mit physischer Lagerung und staatlicher Anerkennung hat in geopolitisch unsicheren Zeiten weiterhin Vorteile, wodurch ein Teil der Mittel aus Bitcoin in Richtung Gold abfließt.

Auf welchen konkreten Gründen basiert Cubans anhaltend relative Zuversicht gegenüber Ethereum?

Auf Basis von Cubans öffentlicher Haltung aus dem Jahr 2021 und seinen Aussagen in diesem Podcast gründet sich seine anhaltende positive Einschätzung von Ethereum vor allem auf dessen funktionale Einsatzbereiche: Smart Contracts, Anwendungen im Bereich dezentrale Finanzen (DeFi) und NFT-Infrastruktur – nicht auf eine reine Wertaufbewahrungsfunktion. Cuban hatte 2021 die Programmierbarkeit von Ethereum mit dem Potenzial der frühen Internet-Infrastruktur verglichen. Diese Bewertung von Ethereum als „funktionales Blockchain“-Konzept bleibt auch in seinen jüngsten Aussagen weiterhin bestehen – im Kontrast zu seiner Enttäuschung darüber, dass Bitcoin als „Absicherungsinstrument“ versagt habe.

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