MAS (新加坡金管局): Ziel für die Kontoeröffnung bei Privatbanken auf einen Monat verkürzt, mit Ansatz der „angemessenen Risikohandhabung“

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新加坡私人銀行開戶

Der Direktor der Monetary Authority of Singapore (MAS), Edwin Tong, bestätigte am 25. Mai auf dem UBS-Asia-Investment-Conference-Event in Singapur, dass die MAS mit dem Private-Banking-Sektor zusammenarbeitet, um die Dauer der Kontoeröffnungs-Prüfungen für vermögende Kunden, die derzeit bei einem Median von rund sechs Wochen liegt, auf weniger als einen Monat zu verkürzen. Tong sagte, man setze dabei einen „risikobasierten“ Ansatz zur Prüfung der Herkunft des Vermögens (Source of Wealth) ein, um sicherzustellen, dass Banken weiterhin hohe Prüfstandards einhalten, jedoch keine unnötigen oder übermäßigen Nachforschungen zur Herkunft des Vermögens der Kunden durchführen.

Reform des aufsichtsrechtlichen Rahmens: Unterschied zwischen „risikobasiertem“ Ansatz und bestehenden Standards

Tongs Aussage bestätigt, dass der Schwerpunkt der Zusammenarbeit zwischen MAS und dem Private-Banking-Sektor darauf liegt, die Tiefe und Breite der Prüfung der Herkunft des Vermögens (Source of Wealth) bei Kunden neu auszurichten. Die MAS hat entsprechende Mitteilungen herausgegeben, die Finanzinstitutionen anleiten, risikogerechte Prüfmaßnahmen entsprechend der Risikoklasse der Kunden vorzunehmen – bei Hochrisikokunden sollen strenge Prüfungen beibehalten werden, während bei Niedrigrisikokunden darauf verzichtet werden soll, Dokumentenanforderungen zu stellen, die nicht zu ihrem Risikoniveau passen.

Tong betonte, das Ziel sei es, dass Banken „unnötige und übermäßige Prüfungen vermeiden, gleichzeitig aber hohe Standards aufrechterhalten“, und diese Formulierung spiegelt die doppelte Belastung wider, der die MAS nach dem Geldwäsche-Skandal im Jahr 2023 gegenüberstand: Einerseits müsse man die AML-Compliance-Strukturen (Anti-Geldwäsche) stärken, andererseits müsse man sicherstellen, dass zu umfangreiche Compliance-Anforderungen nicht die Attraktivität Singapurs als globales Zentrum für Vermögensverwaltung beeinträchtigen.

Häufige Fragen

Welche konkreten Schritte umfasst der bisherige „Sechs-Wochen-Median“ bei der Kontoeröffnung im Private Banking in Singapur?

Der Prozess der Kontoeröffnung im Private Banking umfasst typischerweise: die Identitätsverifikation der Kunden (KYC, Know Your Customer), die Prüfung der Herkunft des Vermögens (Source of Wealth) und der Mittelherkunft (Source of Funds), das Screening auf Sanktionslisten und in Anti-Geldwäsche-Datenbanken, die Bewertung der Kundenrisikoklasse sowie die abschließende Genehmigung der Kontoeröffnung. Komplexe Fälle (z. B. Vermögenswerte in mehreren Rechtsräumen, Familien-Trust-Strukturen oder kürzliche Übertragungen großer Vermögenswerte) können mehr Zeit für die Beschaffung von Dokumenten und die Due Diligence erfordern. Das Reformziel der MAS ist es, die Prüfzyklen für niedrige bis mittlere Risikokunden durch einen risikobasierten Ansatz zu verkürzen – nicht, die Prüfstandards für alle Kunden pauschal zu senken.

Welche konkreten Auswirkungen hatte der 3-Milliarden-Singapur-Dollar-Geldwäsche-Skandal in Singapur im Jahr 2023 auf die Vermögensverwaltungs-Aufsichtspolitik der MAS?

Von August bis September 2023 nahm die Polizei in Singapur 10 ausländische Verdächtige fest, die mit einem grenzüberschreitenden Geldwäsche-Netzwerk in Verbindung standen, und fror sowie beschlagnahmte Vermögenswerte in Höhe von insgesamt mehr als 3 Milliarden Singapur-Dollar (rund 2,2 Milliarden US-Dollar) – darunter Immobilien, Fahrzeuge, Luxusgüter und Bankeinlagen. Die Untersuchung ergab, dass mehrere private Banken in Singapur bei der Überprüfung der Herkunft des Vermögens ihrer Kunden deutlich unzureichend waren. Im Nachgang verstärkte die MAS die Vor-Ort-Prüfungen bei den Private-Banking-Instituten, gab mehrere aufsichtsrechtliche Schreiben heraus und setzte sich für strengere Due-Diligence-Standards ein. Die von Tong angekündigte Maßnahme zur Verkürzung der Kontoeröffnungszeit ist die „zweite Stufe“ nach der Stärkung der Compliance-Systeme: Effizienz steigern bei gleichzeitigem Erhalt hoher Standards, damit keine Überreaktion die Wettbewerbsposition Singapurs beeinträchtigt.

Welche Bedeutung hat die Reform, mit der MAS die Genehmigungsdauer für steuerliche Vergünstigungen für Family Offices von einem Jahr auf drei Monate verkürzt, für kryptobezogene Family Offices?

Singapur ist einer der wichtigsten Standorte für Family Offices in Asien, darunter auch solche, bei denen Krypto-Assets im Zentrum der Allokation stehen. Die MAS-Steueranreizprogramme 13O und 13U ermöglichen es qualifizierten Family Offices, von Vergünstigungen wie einer Befreiung von der Kapitalertragsteuer zu profitieren. Bisher dauerte die Antragsprüfung jedoch bis zu ein Jahr, was für einige Institutionen ein Entscheidungsfaktor war, sich stattdessen für andere Rechtsräume zu interessieren (z. B. Dubai oder Luxemburg). Die Verkürzung der Genehmigungszeit auf drei Monate erhöht die Attraktivität Singapurs für Krypto-Vermögensverwaltungsinstitutionen deutlich. Zusammen mit der von Tong angekündigten Maßnahme zur Beschleunigung der Kontoeröffnungen im Private Banking ergibt sich daraus eine systematische Initiative der MAS, die Wettbewerbsfähigkeit Singapurs als Zentrum für Vermögensverwaltung zu steigern.

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