Microsoft widerruft die Claude-Code-Berechtigung, Uber-AI-Budget reicht nur bis April aufgebraucht

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微軟取消Claude Code許可

Laut BeInCrypto vom 24. Mai hat Microsoft ab Mitte Mai die meisten internen Claude-Code-Lizenzen zurückgezogen. Der Zugriff für die Bereiche „Erlebnis“ und „Geräte“ endet am 30. Juni. Uber-CTO Praveen Neppalli Naga bestätigte gleichzeitig, dass das Unternehmen sein jährliches AI-Budget bereits bis April aufgebraucht hatte.

Die konkreten Zahlen von Microsoft und Uber

Die Entscheidung von Microsoft, Claude-Code-Lizenzen zu streichen, fiel vor dem Hintergrund eines zeitgleich veröffentlichten AI-Workplace-Reports, der Produktivitätsgewinne von 80% zeigt. Dieser Widerspruch deutet darauf hin, dass das Kostenwachstum ein akzeptables Maß überstiegen hat. Als Uber im April sein Budget aufgebraucht hatte, stammten etwa 70% des eingereichten Codes aus KI-Tools. Das zeigt eine starke Abhängigkeit der Engineering-Teams von Claude Code, doch der dadurch entstehende finanzielle Druck führte letztlich dazu, dass das Budget innerhalb von vier Monaten im laufenden Jahr aufgebraucht war.

Branchen-Kostendaten: Mavvrik-Untersuchung und FinOps-Trends bestätigen

Die Branchenumfrage von Mavvrik für 2025 zeigt: 85% der Unternehmen liegen mit ihren Prognosen zu den KI-Kosten um mehr als 10% daneben, und 84% der Unternehmen geben an, dass KI-Ausgaben die Bruttomargen um mehr als 6 Prozentpunkte gedrückt haben. Die Anzahl der FinOps-Teams, die KI-Ausgaben steuern, stieg innerhalb eines Jahres von 31% auf 63% – eine Verdopplung. Große Tech-Konzerne erwarten, dass ihre KI-Capex im ersten Quartal 2026 65 Milliarden US-Dollar erreicht. Unternehmen überlagern aktuell ihre KI-Deployments bis Ende 2025 mit Kontingenten, internen Ranglisten und günstigeren Routing-Varianten, um die weiter steigenden Ausgaben unter Kontrolle zu halten.

Ausblick von Anthropic: Erster Gewinn im zweiten Quartal erwartet

Obwohl Geschäftskunden unter Kostendruck stehen, erwartet Anthropic, dass der Umsatz im zweiten Quartal auf 10,9 Milliarden US-Dollar steigt. Das Unternehmen sagt, dies werde der erste Zeitpunkt sein, an dem es Gewinne erzielt. Die Kürzungen von Microsoft und Uber spiegeln Maßnahmen zur Kostensteuerung auf Kundenseite wider – nicht einen Rückgang der Gesamtnachfrage nach Anthropics Services.

Häufige Fragen

Warum hat Microsoft die Claude-Code-Lizenzen gekürzt, statt die Nutzung zu reduzieren?

Laut The Verge liegt der Grund für die Streichung der Lizenzen darin, dass die tokenbasierte Abrechnung bei großflächigen Deployments die Kosten schwer beherrschbar macht. Microsoft veröffentlichte zeitgleich einen AI-Workplace-Report mit 80% Produktivitätszuwachs, doch das Kostenwachstum lag über dem akzeptablen Niveau. Microsoft hat keine konkreten Ausgabenzahlen für Claude Code veröffentlicht.

Wofür wurde das AI-Budget bei Uber konkret verwendet?

Ubers KI-Ausgaben konzentrieren sich vor allem auf die Bereitstellung von Claude Code an rund 5.000 Ingenieure. Die Kosten liegen pro Ingenieur und Monat bei 500 bis 2.000 US-Dollar (Quelle: Forbes). Bis April stammten etwa 70% des eingereichten Codes aus KI-Tools, was auf eine tiefe Integration von Claude Code in Ubers Engineering-Prozesse hinweist.

Welche Untersuchung zeigt, dass die KI-Kostenprognosen von 85% der Unternehmen danebenliegen?

Die Daten stammen aus der Branchenumfrage von Mavvrik für 2025. Dieselbe Umfrage zeigt auch, dass 84% der Unternehmen angeben, KI-Ausgaben hätten die Bruttomargen um mehr als 6 Prozentpunkte gedrückt. Die Zahl der FinOps-Teams, die KI-Ausgaben verwalten, stieg innerhalb eines Jahres von 31% auf 63% – das spiegelt wider, dass Unternehmen ihre Finanzkontrolle über KI-Ausgaben deutlich stärker in den Fokus rücken.

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