Laut NYDIG könnte der US-Gesetzentwurf zur Marktstruktur im Krypto-Bereich am 18. Mai deutlich geringere Chancen auf eine Verabschiedung haben, falls er vor der Parlamentsunterbrechung im August keine nennenswerten Fortschritte im Kongress macht. NYDIG warnte, dass die derzeitige überparteiliche Einigung zur Krypto-Regulierung möglicherweise nur ein vorübergehendes Zeitfenster sei; wenn der Gesetzentwurf ins Stocken gerät, könnten sich die Gesetzgeber nach der Wiederaufnahme des Kongresses verstärkt auf die Zwischenwahlen, Haushaltsbudgets und parteipolitische Themen konzentrieren.
Der Gesetzentwurf soll einen einheitlichen Regulierungsrahmen schaffen, einschließlich der Klarstellung der Klassifizierung digitaler Vermögenswerte und der Festlegung der Grenzen zwischen SEC und CFTC. Allerdings bremsen zentrale Meinungsverschiedenheiten bei der Regulierung von Stablecoins, der Aufsicht über DeFi, dem Verbraucherschutz und politischen Konflikten die Verhandlungen. NYDIG stellte fest, dass anhaltende regulatorische Unsicherheit Kapital, Talente und Innovation in Jurisdiktionen wie die VAE, Singapur und die EU treibt.