Gate News-Mitteilung, 28. April — Polymarket untersucht einen Weg, seine wichtigste Börse über Gespräche mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) wieder in die Vereinigten Staaten zu bringen, so Bloomberg.
Die Plattform für Vorhersagemärkte ist letztes Jahr wieder in den US-Markt eingestiegen, nachdem sie QCEX erworben hatte, eine von der CFTC regulierte Derivatebörse. QCX LLC, die unter Polymarket US operiert, betreibt derzeit eine eingeschränktere Version der globalen Plattform des Unternehmens. Im Jahr 2022 hat Polymarket mit der CFTC eine Einigung erzielt, nachdem Vorwürfe erhoben worden waren, illegale Binäroptions-Kontrakte angeboten zu haben; dabei stimmte man zu, eine Geldstrafe in Höhe von 1,4 Millionen US-Dollar zu zahlen, nicht konforme Märkte abzuwickeln und US-Nutzer fortlaufend zu sperren. Die CFTC und das Justizministerium beendeten später ihre Untersuchung gegen Polymarket im Jahr 2025.
In den vergangenen Wochen hat Polymarket mit Beamten der CFTC darüber gesprochen, das Verbot für US-Kunden aufzuheben, ein Schritt, der eine formelle Abstimmung der Kommission erfordern würde. Laut Bloomberg haben die Gespräche die Zusammenführung der Abläufe der Hauptbörse und blockchainbasierter Technologie mit den Lizenzen der inländischen Börse umfasst, wobei möglicherweise ausschließlich auf der blockchainbasierten Plattform operiert würde.
Die CFTC hat derzeit vakante Sitze als Kommissar, wobei Vorsitzender Michael Selig der einzige Kommissar ist. Die Behörde verfolgt aktiv die Ausarbeitung von Regeln für Vorhersagemärkte und hat Klagen gegen mehrere Bundesstaaten eingereicht, darunter New York, Arizona, Connecticut und Illinois. Dabei beruft sie sich auf die ausschließliche Zuständigkeit der CFTC für den Sektor, trotz der Bedenken der Bundesstaaten wegen Verstößen gegen lokale Glücksspiel- und Spielgesetze.