Gate News-Meldung, 22. April — Revolut, ein Londoner Fintech-Unternehmen, hat mit Investoren eine potenzielle IPO-Bewertung von $150 Milliarden bis $200 Milliarden erörtert, obwohl das Unternehmen erklärte, es habe nicht vor, sich vor 2028 zu listen, und es habe kein formales Ziel festgelegt. Revolut hat kürzlich eine vollständige Banklizenz im Vereinigten Königreich erhalten und einen Vorsteuergewinn für 2025 von 1,7 Milliarden Pfund ($2.3 billion) gemeldet, was einem Wachstum von 57% im Jahresvergleich entspricht.
Das Unternehmen könnte in der zweiten Hälfte 2026 einen weiteren Verkauf von Sekundäranteilen anstreben, mit einer geschätzten Bewertung von etwa $100 Milliarden. Dies folgt auf einen früheren Verkauf von Sekundäranteilen, der Revolut mit $75 Milliarden bewertete, und zeigt damit den steigenden Bewertungspfad des Unternehmens.
Revolut betreibt 11 Produktlinien, von denen jede jährlich über 100 Millionen Pfund ($135 Millionen) erwirtschaftet. Die Abteilung für Geschäftskunden macht mittlerweile 16% des gesamten Einkommens aus. Das Kreditportfolio des Unternehmens ist um 120% auf 2,2 Milliarden Pfund ($2.97 billion) gestiegen und hat damit die Zinseinnahmen auf 974 Millionen Pfund ($1.32 billion) getrieben.
Im Rahmen seiner globalen Expansionsstrategie verfolgt Revolut Banklizenzen in wichtigen Märkten, darunter den Vereinigten Staaten. Eine US-Banklizenz würde den direkten Zugang zu Kern-Zahlungssystemen ermöglichen und dem Unternehmen erlauben, Kredite zu vergeben, wodurch es sich näher an etablierten US-Banken positionieren und stärker mit ihnen konkurrieren könnte.