Chris Larsen, Mitgründer und Executive Chairman von Ripple Labs, Investor bei Derivatebörse American Perpetuals Exchange Corp. – Investment erfolgt während Gillibrand an Ethik-Klausel-Verhandlungen zum CLARITY-Gesetz beteiligt ist.
Chris Larsens Investment in American Perpetuals Exchange Corp. – Bekannte Details: 30 Millionen US-Dollar Finanzierungsrunde
Laut Politico hat die APEC-Derivatebörse rund 30 Millionen US-Dollar eingesammelt. Die meisten der zahlreichen Investoren steuerten zwischen 5.000 und 10.000 US-Dollar bei; Larsen wird als einer der vielen Unterstützer aufgeführt, sein genauer Investitionsbetrag wird in dem Bericht nicht genannt.
APEC wurde von Theodore Gillibrand gegründet und positioniert sich als Derivate-Handelsplattform. Cointelegraph hat APEC um eine Stellungnahme gebeten, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag noch keine Antwort vor.
Verhandlungen zur Ethik-Klausel des CLARITY-Gesetzes: Gillibrands Rolle und Interessenkonflikt-Bedenken
Das CLARITY-Gesetz („Crypto-Asset Market Transparency Act“) gilt als marktstrukturierende Gesetzgebung mit erheblichen Auswirkungen auf in den USA ansässige Krypto-Unternehmen. Gillibrand erklärte im Mai 2026, niemand werde für das Gesetz stimmen, wenn es keine Ethik-Regelungen enthalte. Sie sagte öffentlich: „Es darf nicht erlaubt sein, dass Kongressabgeordnete, hochrangige Regierungsbeamte, der Präsident oder der Vizepräsident ihre Insider-Beziehungen nutzen, um aus diesen Branchen Gewinne zu schlagen“, und bezeichnete dies als „übelste Form von Geld gegen Macht“.
Demokratische Abgeordnete drängen die republikanischen Senatoren weiterhin, eine Ethik-Klausel in das CLARITY-Gesetz aufzunehmen, mit Verweis auf die enge Beziehung von US-Präsident Trump zur Krypto-Branche. Senatorin Cynthia Lummis erklärte im Juni, die Abgeordneten verhandelten über Ethik, dezentrale Finanzen und illegale Transaktionen.
Stellungnahme von Gillibrands Sprecher und Hintergrund ihrer öffentlichen Position
Ein Sprecher Gillibrands gab Cointelegraph eine Erklärung vom 18. Juni, in der es heißt, Theodore Gillibrand sei „erwachsen und gründe sein eigenes, unabhängiges Unternehmen“, Gillibrand sei „überhaupt nicht daran beteiligt“. Mindestens ein Brancheninsider unterstützte diese Aussage öffentlich und sagte, Gillibrand sei tatsächlich nicht in die APEC-Geschäfte involviert.
Diese Dementi erfolgen zeitgleich mit der Meldung, dass Larsen als APEC-Investor genannt wird, während Larsen mit Ripple ein Unternehmen vertritt, das direkt vom CLARITY-Gesetz betroffen ist.
Gesetzgebungsprozess des CLARITY-Gesetzes im Kongress: Wiederaufnahme am 13. Juli, August-Pause und 60-Stimmen-Hürde
Der Zeitplan für die Verabschiedung des CLARITY-Gesetzes im Kongress steht unter folgendem Druck:
13. Juli: Der US-Senat plant die Rückkehr nach der Unabhängigkeitstag-Pause.
August: Der Senat tritt erneut in eine einmonatige Arbeitsperiode in den Heimatstaaten ein.
60-Stimmen-Hürde: Die Republikaner haben im Senat nur eine knappe Mehrheit und benötigen die Unterstützung einiger Demokraten, um die für die Verabschiedung erforderlichen 60 Stimmen zu erreichen.
Fenster vor der November-Wahl schließt sich: Senatoren rechnen damit, dass das Gesetz im Juli im Senat verabschiedet wird, aber die August-Pause und der gesetzgeberische Druck vor der Wahl machen den Zeitplan unsicher.
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist Chris Larsens Investment in APEC?
Laut Politico haben die meisten APEC-Investoren zwischen 5.000 und 10.000 US-Dollar beigesteuert; APEC hat rund 30 Millionen US-Dollar eingesammelt. Der Bericht nennt Chris Larsens genauen Investitionsbetrag nicht. Maßgeblich sind die offiziellen Angaben von APEC oder Ripple.
Ist Kirsten Gillibrand in das Geschäft ihres Sohnes APEC involviert?
Laut einer Erklärung von Gillibrands Sprecher gegenüber Cointelegraph vom 18. Juni ist sie „überhaupt nicht“ am Geschäft ihres Sohnes Theodore Gillibrand beteiligt; mindestens ein Brancheninsider unterstützt diese Aussage öffentlich. Der Streitpunkt besteht darin, dass dieses Investment in eine Zeit fällt, in der Gillibrand an den Verhandlungen über die Ethik-Klausel des CLARITY-Gesetzes beteiligt ist, während Ripple eines der direkt von diesem Gesetz betroffenen Unternehmen ist.
Was sind die Hauptstreitpunkte des CLARITY-Gesetzes und wie ist der aktuelle Stand?
Einer der Kernstreitpunkte des CLARITY-Gesetzes ist die Ethik-Klausel: Demokratische Abgeordnete fordern, dass das Gesetz Beschränkungen für Beamte enthält, die aus der Krypto-Branche Profit schlagen. Für die Verabschiedung sind 60 Stimmen im Senat erforderlich, während die Republikaner nur eine knappe Mehrheit haben. Nach dem Legislativkalender nimmt der Senat am 13. Juli seine Arbeit wieder auf und geht im August erneut in die Sommerpause; das Zeitfenster vor der Wahl schließt sich. Maßgeblich für den konkreten Gesetzgebungsfortschritt sind die offiziellen Ankündigungen des US-Senats.