Gate News-Meldung, 22. April — Die Staatsduma Russlands (Unterhaus) hat am Dienstag (21. April) eine erste Lesung des Gesetzentwurfs Nr. 1194918-8 mit dem Titel „Über digitale Währung und digitale Rechte“ beschlossen. Die Gesetzgebung schafft einen zentralen rechtlichen Rahmen für die russischen Kryptomärkte, indem sie den Krypto-Handel über von der Bank von Russland regulierte, lizenzierte Vermittler lenkt.
Russische Einwohner werden in der Lage sein, Kryptowährungen über genehmigte Vermittler zu kaufen, und zwar schon ab Juli; nicht lizenzierte Plattformen werden bis Juli 2027 verboten. Der Gesetzentwurf führt Beschränkungen für Privatanleger ein und erlaubt Käufe nur von hochliquiden digitalen Vermögenswerten, die bestimmte Kriterien erfüllen: eine durchschnittliche Marktkapitalisierung von über 5 Billionen Rubel ($66.66 Milliarden) in den vergangenen zwei Jahren, ein tägliches Handelsvolumen von über 1 Billion Rubel ($13.33 Milliarden) und mindestens fünf Jahre Handelshistorie.
Privatanleger müssen einen Test bestehen, um teilzunehmen. Die individuellen Kaufgrenzen sind auf 300.000 Rubel ($4,000) pro Jahr und pro Vermittler gedeckelt. Einwohner können Kryptowährungen über ausländische Konten kaufen, müssen solche Transaktionen jedoch den Steuerbehörden melden.
Der Gesetzentwurf verbietet ausdrücklich, Kryptowährungen für Zahlungen zu verwenden. Diese Regelungen stellen Russlands bisher umfassendsten Versuch dar, einen strukturierten Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte einzurichten.