Sam Altman beschreibt gescheiterte Verhandlungen mit Elon Musk über die Kontrolle von OpenAI, Klage für den 27. April angesetzt

Gate News-Meldung, 22. April — Sam Altman hat in einem Auftritt im Podcast „Core Memory“ die gescheiterten Verhandlungen mit Elon Musk über die Governance-Struktur von OpenAI detailliert beschrieben. Altman erläuterte, wie vier Kernmitglieder—er selbst, Greg Brockman, Ilya Sutskever und Musk—zunächst übereingekommen waren, dass OpenAI zu einer gewinnorientierten Struktur übergehen müsse.

Die Verhandlungen gingen durch mehrere Phasen des Kompromisses. Musk verlangte zunächst eine Mehrheitsbeteiligung, die die Gruppe akzeptierte. Anschließend forderte er die CEO-Position, „damit alle wissen, dass er die Kontrolle hat“, und auch dazu stimmten sie zu. Die Gespräche brachen jedoch zusammen, als Musk „absolute Kontrolle über OpenAI“ verlangte. Altman stellte seine Position dazu dar: „Es sollte nicht eine einzige Person die gesamte Zukunft kontrollieren, egal, wer diese Person ist.“

Altman bezeichnete diese Darstellung als eine Version „die seit Jahren nie öffentlich diskutiert wurde“, und fügte hinzu, dass der bevorstehende Rechtsstreit „uns keine Wahl ließ“, diese Details offenzulegen. Er sieht den Prozess als Gelegenheit, die Geschichte „klar zu erzählen“, äußert aber zugleich die Sorge, dass Musk die Klage möglicherweise vor dem Prozess zurückziehen könnte, was es ihnen verhindern würde, ihre Darstellung vorzubringen. Der Fall ist für den Prozess am 27. April terminiert, wobei Musk Schadensersatz zwischen $79 Milliarde und $134 Milliarde anstrebt.

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