Saylor: „Nie verkaufen“ ist eine Empfehlung an Einzelpersonen; die Strategie erfordert, wenn nötig, den Verkauf von Bitcoin – das ist selbstverständlich.

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Saylor賣幣解釋

Der Gründer von Strategy, Michael Saylor, antwortete am 12. Juni auf die Kritik von außen, dass das Unternehmen Bitcoin verkauft, und machte unmissverständlich klar, dass seine zuvor geäußerte Aussage „Niemals verkaufen“ sich an einzelne Investoren richtete, nicht an die Unternehmenspolitik; er habe nie gesagt, dass das Unternehmen keine Bitcoins verkaufen dürfe. Er sagte, wer in den vergangenen fünf Jahren die Telefonkonferenzen zu den Finanzergebnissen von Strategy oder die Offenlegungsunterlagen verfolgt habe, wisse, dass das Unternehmen bei Bedarf natürlich Bitcoin verkaufen werde.

Saylor bestätigt und klärt die Aussagen zu „Nie verkaufen“

In seiner Antwort hat Saylor die Aussage klar getrennt nach Empfehlungen für einzelne Investoren und der operativen Richtlinie des Unternehmens: Er erklärte, die Formulierung „Niemals verkaufen“ richte sich an einzelne Investoren, ihre eigenen Bitcoins nicht zu verkaufen, und nicht an die Finanzentscheidungen des Unternehmens. Er betonte, dass jeder, der in den vergangenen fünf Jahren die Telefonkonferenzen zu den Finanzergebnissen von Strategy oder die Offenlegungsunterlagen verfolgt habe, wisse, dass das Unternehmen selbstverständlich bei Bedarf Bitcoin verkaufen werde.

Aktuelle Finanzdaten von Strategy

Laut öffentlichen Unterlagen, Finanzberichten und einschlägigen Berichten:

Nicht realisierte Verluste: rund 14 Milliarden US-Dollar (der Bitcoin-Preis ist von etwa 82.000 US-Dollar auf etwa 62.000 US-Dollar gefallen)

Jüngst erfolgte Verkäufe: Das Unternehmen verkaufte 32 Bitcoins, was im Markt Zweifel an der Liquidität und an der Stabilität der langfristigen Aufbau-Strategie auslöste

Schuldstruktur: Die Anleihen von Strategy enthalten keine Sicherheitenanforderungen und keine strukturellen Einschränkungen; die Kreditgeber können keine Nachschussforderungen auslösen. Analysten sagten, dass die Kreditgeber unter den derzeitigen Konditionen eine zwangsweise Abwicklung nicht erzwingen könnten, sofern kein Zahlungsverzug vorliegt.

Aus Sicht der Kritiker prognostizierte der Wirtschaftswissenschaftler Henrik Zeberg, dass Saylors gehebelte Bitcoin-Strategie unter erheblichem Druck stehen werde; auch Peter Schiff und Frank Giustra kritisierten Strategy öffentlich dafür, Bitcoin auf eine durch Schulden getriebene Art und Weise zu kaufen. Saylor reagierte jeweils über öffentliche Kanäle auf diese Kritik.

Saylors Bestätigung zur Erklärung der Schwäche bei Bitcoin: Kapitalrotation rund um Tech-IPO

Saylor sagt, der Druck, dem Bitcoin ausgesetzt sei, komme aus einer globalen Kapitalrotation: Investoren würden Vermögenswerte verkaufen, um an großen Tech-Unternehmens-IPOs teilzunehmen. Er nannte, dass Unternehmen wie OpenAI, Google und SpaceX insgesamt etwa 400 Milliarden US-Dollar eingeworben hätten; in den jüngsten Zyklen habe dies dazu geführt, dass Investoren Vermögenswerte – einschließlich Bitcoin – abstoßen.

Saylors bestätigende Position zu Altcoins: Rückgang der Währungsprämie

In einem Interview, das ChainCatcher veröffentlichte, sagte Saylor, dass der künftige Wert von Altcoins immer stärker von der Zweckmäßigkeit abhängen werde, statt von den Eigenschaften als Wertaufbewahrungsmittel. Er verwies insbesondere auf die anhaltende Wettbewerbslage zwischen den drei großen Smart-Contract-Plattformen Ethereum, Solana und BNB und vertrat die Ansicht, dass in einem Umfeld, in dem sich in Skalierbarkeit, Sicherheit und Dezentralisierung keine Partei einen absoluten Vorteil herausgebildet habe, diese fragmentierte Lage die von einem einzelnen Altcoin aufrechterhaltene Währungsprämie schwäche.

Auf dem Markt hingegen hat sich die Erzählung rund um Sui inmitten des insgesamt ungünstigen Marktumfelds deutlich abgekühlt; der Fokus des Marktes verlagert sich hin zu Hyperliquid (dezentrale Börse und Layer-1-Blockchain).

Häufige Fragen

Was genau meint Saylor mit „bei Bedarf verkaufen“ als „notwendige Situation“?

In seiner Antwort hat Saylor keine konkreten Auslösebedingungen genannt, aber betont, dass jeder, der die Telefonkonferenzen zu den Finanzergebnissen von Strategy oder die Offenlegungsunterlagen verfolgt habe, wisse, dass das Unternehmen diese Option behalte. Gemäß den offengelegten Unterlagen enthält die Schuldstruktur von Strategy keine Sicherheitenanforderungen; die Kreditgeber können keine zwangsweise Abwicklung auslösen. Analysten weisen darauf hin, dass die Kreditgeber unter den gegenwärtigen Konditionen nur im Fall eines Zahlungsverzugs aktiv werden könnten.

Hat der jüngste Verkauf von 32 Bitcoins durch Strategy ein Risiko für eine zwangsweise Abwicklung ausgelöst?

Laut der Einschätzung von Analysten und öffentlichen Unterlagen haben die Anleihen von Strategy keine Nachschussklauseln; die Kreditgeber können keine zwangsweise Abwicklung allein aufgrund eines Preisrückgangs von Bitcoin auslösen. Das Unternehmen erklärte, es habe mehrere Kapitalinstrumente, mit denen sich die Liquidität je nach Lage der Marktbelastung steuern lasse.

Wie antwortet Saylor auf Warnungen vor Hebel- bzw. Leverage-Risiken von Zeberg und anderen Kritikern?

Saylor führt über öffentliche Kanäle weiterhin die Diskussion über die Bitcoin-Aufbau-Strategie von Strategy. Die Schwäche bei Bitcoin führt er dabei auf die Kapitalrotation rund um Tech-IPOs zurück, nicht auf strategische Mängel. Er betonte, dass die Schuldstruktur von Strategy keine Sicherheitenanforderungen enthält, die an die Marktkapitalisierung angepasst werden, und beantwortete damit die Bedenken hinsichtlich des strukturellen Risikos einer liquidationsbedingten Hebelung aus struktureller Sicht.

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