Senatsrepublikaner drängen Finanzaufsichtsbehörden, die Kapitalregeln für digitale Vermögenswerte neu zu gestalten

Senats-Republikaner unter Führung von Sen. Cynthia Lummis schickten letzte Woche einen Brief an den stellvertretenden Vorsitzenden der Federal Reserve für die Aufsicht, Michelle Bowman, an den Vorsitzenden der Federal Deposit Insurance Corporation, Travis Hill, sowie an den Comptroller of the Currency, Jonathan Gould, und forderten sie auf, neue Kapitalstandards für digitale Assets festzulegen. Die Abgeordneten kritisierten den 1.250%-Risikogewichtsstandard des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht für digitale Assets und verlangten einen technologie-neutralen Rahmen, der die Chancen und Risiken korrekt abbildet. Der Vorstoß erfolgt, während der Kongress breitere Gesetzgebung zu digitalen Assets prüft, die die Möglichkeit von Banken erweitern würde, sich an digitalen Asset-Aktivitäten in der Bilanz zu beteiligen.

Abgeordnete kritisieren Basler Ausschuss: 1.250% Risikogewicht

Die Senatoren stellten die Kapitalstandards des internationalen Basler Ausschusses für Bankenaufsicht infrage, der digitalen Assets ein Risikogewicht von 1.250% zugewiesen hatte. Das Risikogewicht bestimmt, wie viel Kapital eine Bank gegen einen bestimmten Vermögenswert vorhalten muss; riskantere Assets erfordern größere Kapitalpuffer. Der Basler Ausschuss ist Teil der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und ein globales Gremium zur Standardsetzung, das aus 45 Zentralbanken und Bankaufsichtsbehörden besteht, einschließlich US-Regulierern.

Brief richtet sich an drei Führungspersönlichkeiten der Finanzaufsicht

Der Brief wurde an den stellvertretenden Vorsitzenden der Federal Reserve für die Aufsicht, Michelle Bowman, an den Vorsitzenden der Federal Deposit Insurance Corporation, Travis Hill, und an den Comptroller of the Currency, Jonathan Gould, gesandt. Alle drei Aufseher legen am Donnerstagmorgen vor dem House Financial Services Committee Zeugnis ab. Eine Stellungnahme zum Brief wurde am Donnerstag veröffentlicht.

Senatoren fordern technologie-neutrales Kapital-Framework

„Jede vorgeschlagene Behandlung von Kapital für bilanzielle Aktivitäten mit digitalen Assets sollte die Chancen und Risiken digitaler Assets genau widerspiegeln – und soweit möglich auf einem technologie-neutralen Ansatz basieren, der Banken die Befugnis gibt, sich in digital asset Märkten sinnvoll zu engagieren“, erklärten die Abgeordneten in dem Schreiben. Sechs Senatoren unterzeichneten den Brief: Cynthia Lummis, Dan Sullivan, Bill Hagerty, Bernie Moreno, Ted Budd und Jon Husted.

Brief verweist auf Gemeinsame Erklärung im März zu tokenisierten Wertpapieren

Der Brief bezieht sich auf eine gemeinsame Erklärung vom März der FDIC, der Federal Reserve und der OCC, die klarstellte, dass tokenisierte Wertpapiere grundsätzlich die gleiche Kapitalbehandlung erhalten sollten wie nicht-tokenisierte Formen des Assets. „Dieses Prinzip sollte konsistent gelten – einschließlich für andere digitale Assets“, sagten die Abgeordneten.

Im Kongress: Gesetzgebung zu digitalen Assets wird geprüft

Die Senatoren wiesen darauf hin, dass der Kongress eine breitere Gesetzgebung zu digitalen Assets prüft, die Banken dazu ermächtigen würde, bilanzielle Aktivitäten mit digitalen Assets durchzuführen. „Diese Gesetzgebung autorisiert Banken zu einer Reihe von bilanziellen Aktivitäten mit digitalen Assets, was zweifellos Kapitalleitlinien erforderlich machen wird“, so die Senatoren.

FAQ

Was forderten Senate Republicans von den Finanzregulierern?

Senate Republicans unter Führung von Sen. Cynthia Lummis schickten letzte Woche einen Brief an den stellvertretenden Vorsitzenden der Federal Reserve Michelle Bowman, den FDIC-Vorsitzenden Travis Hill und den Comptroller Jonathan Gould und forderten sie auf, neue Kapitalstandards für digitale Assets auf Basis eines technologie-neutralen Ansatzes festzulegen.

Warum kritisierten die Senatoren die Standards des Basler Ausschusses?

Die Abgeordneten kritisierten den 1.250%-Risikogewichtsstandard des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht für digitale Assets und argumentierten, dass die Kapitalbehandlung die Chancen und Risiken digitaler Assets korrekt widerspiegeln sollte, statt ein so hohes Risikogewicht anzuwenden.

Welche Senatoren unterzeichneten den Brief an die Finanzregulierer?

Sechs Senatoren unterzeichneten den Brief: Cynthia Lummis, Dan Sullivan, Bill Hagerty, Bernie Moreno, Ted Budd und Jon Husted.

Disclaimer: The information on this page may come from third-party sources and is for reference only. It does not represent the views or opinions of Gate and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Virtual asset trading involves high risk. Please do not rely solely on the information on this page when making decisions. For details, see the Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare