Die Aktie von Super Micro Computer Inc. stieg im Overnight-Handel um 1,3%, nachdem sie am Mittwoch um 28% gefallen war. Damit markierte sie den stärksten Ein-Tages-Rückgang seit fast drei Monaten. Der Einbruch wurde durch die Ankündigung des Unternehmens ausgelöst, eine Eigenkapitalemission im Wert von 7 Milliarden US-Dollar durchzuführen, was bei Anlegern Bedenken wegen möglicher Verwässerung der Aktien auslöste. Stärkere Marktbelastungen – darunter erneut aufflammende geopolitische Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran, wachsende Inflationssorgen und Berichte über Mittelumschichtungen vor dem SpaceX-IPO – verstärkten den Verkaufsdruck zusätzlich. Die Aktie liegt nun 42% unter ihrem Hoch vom 2. Juni und bleibt für 2026 nahezu unverändert.
Privatanleger diskutieren Buy-the-Dip-Chance versus Bedenken an der Glaubwürdigkeit des Managements
Privatanleger auf Stocktwits zeigten sich gespalten, ob der 28%-Rückgang von SMCI eine überverkaufte Kaufgelegenheit darstellte oder weitere Kursverluste signalisiere – wegen Problemen mit der Glaubwürdigkeit des Managements und anhaltenden juristischen Gegenwinden. Die Stocktwits-Stimmung für SMCI blieb „neutral“ für den zweiten Tag, während das Nachrichtenaufkommen für den Ticker am Mittwoch um 180% stieg.
Ein Trader postete: „$SMCI Stell dir vor, du verkaufst eine Firma, die gerade $39B in neuen Geschäften angekündigt hat. Muss dumm sein.“ Ein anderer schrieb: „$SMCI Überverkauft jetzt, Zeit zu kaufen!“
Dennoch blieb Skepsis bei einigen Tradern bestehen, insbesondere im Hinblick auf die im März erhobene Anklage gegen einen Mitgründer des Unternehmens. Ihm wird vorgeworfen, fortschrittliche KI-Server illegal an chinesische Kunden verkauft zu haben – unter Verstoß gegen Exportvorschriften. SMCI erklärte, es habe keine Rolle in dem Fall gespielt und der Angeklagte habe unabhängig gehandelt. Die Aktie fiel zu diesem Zeitpunkt, während Anleger eine mögliche behördliche Prüfung fürchteten.
Super Micro kündigt neue Aufträge im Volumen von 39 Milliarden US-Dollar an; Privatanleger stellen die Legitimität infrage
Super Micro gab bekannt, dass die Erlöse aus dem 7-Milliarden-US-Dollar-Aktienangebot größtenteils der Bedienung von rund 39 Milliarden US-Dollar an neuen Bestellungen dienen würden, die in den jüngsten Wochen eingegangen seien. Das Unternehmen sagte, es habe Aufträge von 20 Kunden für fortschrittliche KI-Server erhalten, darunter seine Data Center Building Block Solutions, ohne die Kundennamen offenzulegen.
Einige Privatanleger stellten die Legitimität der Zahl von 39 Milliarden US-Dollar bei den Aufträgen infrage. Ein Trader postete: „$SMCI Würde wieder steigen, wenn sie den Nachweis von 39bil bei den Aufträgen zeigen würden.“ Der Ruf nach weiterer Offenlegung spiegelt anhaltende Zweifel wider, die mit der Anklage im März zusammenhängen, sowie Bedenken bezüglich der Transparenz.
FAQ
Was hat dazu geführt, dass SMCI-Aktien am Mittwoch um 28% gefallen sind?
SMCI-Aktien fielen am Mittwoch um 28% aufgrund der Ankündigung des Unternehmens für ein 7-Milliarden-US-Dollar-Aktienangebot im Eigenkapital, wodurch bei Anlegern Bedenken wegen möglicher Verwässerung aufkamen. Auch breitere Marktbelastungen – darunter erneut aufflammende geopolitische Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran, steigende Inflationssorgen sowie Berichte über Mittelumschichtungen vor dem SpaceX-IPO – trugen zum Rückgang bei.
Was hat Super Micro bezüglich neuer Aufträge angekündigt?
Super Micro kündigte an, es habe in den jüngsten Wochen ungefähr 39 Milliarden US-Dollar an neuen Aufträgen von 20 Kunden für fortschrittliche KI-Server erhalten, darunter seine Data Center Building Block Solutions. Das Unternehmen erklärte, die Erlöse aus dem 7-Milliarden-US-Dollar-Aktienangebot würden größtenteils diesen Aufträgen dienen.
Warum sind Privatanleger skeptisch gegenüber SMCIs 39 Milliarden US-Dollar an neuen Aufträgen?
Einige Privatanleger stellten die Legitimität der Zahl von 39 Milliarden US-Dollar bei den Aufträgen infrage und forderten weitere Offenlegungen vom Unternehmen. Die Skepsis wurde durch die im März erhobene Anklage gegen einen Mitgründer des Unternehmens zusätzlich angeheizt, der beschuldigt wird, fortschrittliche KI-Server illegal an chinesische Kunden unter Verstoß gegen Exportvorschriften verkauft zu haben.