Südkoreanisches Gericht beendet Home Plus-Umstrukturierungsplan unter Berufung auf Finanzierungslücke von 2 Billionen Won

Laut MoneyToday hat ein südkoreanisches Gericht am 6. Juli den Sanierungsplan von Home Plus für beendet erklärt, da sein Finanzierungsvorschlag als nicht umsetzbar eingestuft wurde. Das Gericht bewertete den Einzelhändler auf Liquidationsbasis mit rund 3,68 Billionen Won, während es feststellte, dass für eine Sanierung eine zusätzliche externe Finanzierung in Höhe von 2 Billionen Won erforderlich sei. Die Gläubigerin Meritz Financial Group und der Betreiber MBK Partners blieben sich jedoch über die Finanzierungsbedingungen uneinig: Meritz war bereit, nur 1 Billion Won als betrieblichen Notkredit unter der Bedingung von Garantien bereitzustellen, während eine vollständige Zusage von 2 Billionen Won angestrebt wurde. Das Gericht fand keine konkreten oder realistischen Belege für tragfähige Finanzierungsvereinbarungen und erklärte den Sanierungsplan für nicht durchführbar, was das Unternehmen faktisch in Richtung Insolvenzverfahren drängt.
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