
Laut dem Bericht der taiwanesischen Nachrichtenagentur Central News Agency (CNA) am 13. Mai hat die Finanzaufsichtsbehörde (FSC) am 12. Mai bekanntgegeben, dass gegen die Taichung Commercial Bank (Taichung Bank) wegen mehrerer Mängel bei der Kontoeröffnung von Einlagen, der fortlaufenden Prüfung der Kundenausweisdaten sowie den Kontenüberwachungsmechanismen eine Geldbuße in Höhe von 32 Millionen NT-Dollar verhängt wurde. Damit wurde die höchste Strafzahlungshöhe in der Geschichte der Bankenbranche in Taiwan aufgestellt.
Laut CNA gab der Leiter der Bankaufsicht der FSC, Tong Zheng-zhang, an, dass bei der Taichung Bank, die insgesamt 10 Filialen betreibt, seit April 2024 bei der Eröffnung von 21 Konten für Unternehmen die Aufsicht über die Kundenerkennung sowie die Festlegung der Limits im Online-Banking kein angemessenes Prüfverfahren etabliert hatten. Auch in späteren Prozessschritten wie der ordnungsgemäßen Due-Diligence-Prüfung der Kundenidentität, der Verifizierung bei Überwachung verdächtiger Transaktionen sowie der Meldung im Zusammenhang mit mutmaßlichem Geldwäscheverdacht bestünden mehrere schwerwiegende Mängel. Die FSC habe festgestellt, dass die Bank ihre internen Kontrollvorschriften nicht hinreichend umsetzte, und dass ein Verhalten gegen mehrere Pflichten nach dem Verwaltungsrecht verstieß. Daher habe die Behörde nach dem Gesetz mit dem Höchstbetrag von 32 Millionen NT-Dollar eine Geldbuße verhängt.
Laut CNA und den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Taichung hat der verantwortliche Leiter der Wanfeng Development Corporation, Hong Yue-peng, im Sinne der Geldwäsche seit September 2024 bis April 2025 mit sechs leitenden Personen, darunter dem leitenden Manager und den stellvertretenden Managern aus vier Filialen der Taichung Bank, zusammengespielt. Die beteiligten Führungskräfte halfen dabei, dass kriminelle Gruppen unter Verwendung von 12 Scheinunternehmen Finanzkonten eröffneten. Bei der Kontoeröffnung sei zudem absichtlich darauf verzichtet worden, die Bildaufzeichnungen gemäß den Vorschriften zu speichern; außerdem seien die Konten-Limits für hohe Überweisungen angehoben worden.
Laut dem Bericht, wenn Personenkonten eine Meldung über einen Geldwäsche-Warnhinweis auslösten, hätten die beteiligten Führungskräfte die Meldung gezielt verzögert. Selbst wenn die Meldung bereits abgeschlossen war, hätten sie es dennoch unterlassen, Präventionsmaßnahmen wie die vorläufige Aussetzung oder die Einschränkung von Überweisungen auf den Konten umzusetzen. Dadurch seien die illegalen Erträge aus Betrug und Online-Glücksspielen schnell und in hoher Frequenz abgezogen worden. Insgesamt belief sich der illegale Geldfluss in dem Fall auf 3,64 Milliarden NT-Dollar.
Der stellvertretende Leiter der Bankaufsicht der FSC, Zhang Jia-kuei, erklärte, dass der Fall entdeckt wurde, als die Geldflüsse bei den Finanzprüfungen im Jahr 2025 auffällig waren. Daraufhin habe die FSC die Ermittlungen aktiv an die Justizbehörden überwiesen. Nachdem die Justizbehörden Durchsuchungen eingeleitet hatten, hätten sie Vermögenswerte in Höhe von fast 291,09 Millionen NT-Dollar sichergestellt und beschlagnahmt. Anschließend seien auf Grundlage der Verdachtsmomente einer besonderen Verletzung von Treuepflichten gemäß dem Bankgesetz sowie Verstößen gegen das Geldwäschebekämpfungsgesetz sieben beteiligte Personen offiziell angeklagt worden.
Laut CNA hat die FSC neben der Sanktion auch sechs Aufsichtsanforderungen an die Taichung Bank gestellt, darunter: eine vollständige Überprüfung der Mängel, die Ausarbeitung von Maßnahmen zur Stärkung der Verbesserungen und die Vorlage im Vorstand; eine vollständige Durchsuchung, ob die Eignung der Kontoeröffnungsprüfung für Fälle, bei denen Mitarbeiter eigeninitiativ Fälle rekrutierten, angemessen sei; sowie die Anforderung, innerhalb von einem Monat externe Fachinstitute zu beauftragen, um die Geldwäschepräventionsmechanismen erneut zu kalibrieren.
Die Taichung Bank veröffentlichte anschließend eine wesentliche Mitteilung, wonach sie die Verbesserungsmaßnahmen entsprechend den Anweisungen der zuständigen Behörde umsetzen werde. Gleichzeitig betonte sie, dass der Geschäftsbetrieb des Unternehmens derzeit in jeder Hinsicht normal laufe, die Kapitalausstattung unbedenklich sei und sich die gesamte Finanz- und Geschäftslage nicht beeinträchtigt habe.
Laut CNA vom 13. Mai 2026 kündigte die FSC am 12. Mai 2026 an, die Taichung Bank mit einer Geldbuße von 32 Millionen NT-Dollar zu bestrafen. Damit wurde der höchste Strafzahlungsrekord in der Geschichte der Bankenbranche in Taiwan aufgestellt.
Laut CNA und den Angaben der Staatsanwaltschaft Taichung waren sechs leitende Personen der Taichung Bank beteiligt. Zusammen mit dem externen Drahtzieher Hong Yue-peng waren insgesamt sieben Personen offiziell angeklagt; der illegale Geldfluss belief sich auf 3,64 Milliarden NT-Dollar. Die Tatzeit reichte von September 2024 bis April 2025.
Laut CNA verlangt die FSC, dass die Taichung Bank die Mängel umfassend überprüft und dem Vorstand Bericht erstattet, dass sie die Angemessenheit der Kontoeröffnungsprüfung für von Mitarbeitern eigeninitiativ rekrutierte Fälle vollständig klärt und dass sie innerhalb von einem Monat externe Fachinstitutionen damit beauftragt, die Geldwäschebekämpfungsmechanismen neu zu kalibrieren und zu vervollständigen.
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