Großbritannien friert Vermögenswerte von HTX im Inland ein, ein 9-Milliarden-Dollar-Netzwerk für Geldwäsche im „A7“-Schattenfinanzsektor wurde aufgedeckt

HTX-1,4%

英國凍結HTX資產

Die britische Regierung gab am 26. Mai bekannt, ein umfassendes Sanktionspaket gegen ein russisches Schattenfinanznetzwerk umzusetzen. Dabei wurden 18 juristische und natürliche Personen auf die schwarze Liste gesetzt, wobei der Hauptfokus auf dem HTX-Betreiber Huobi Global S.A. liegt. Großbritannien wirft vor, dass HTX A7-Abwicklungsnetzwerk sowie der russischen Börse Garantex Finanzdienstleistungen bereitstellt. Dabei gehe es um Gelder im Gegenwert von rund 1,5 Milliarden US-Dollar, die Russland dabei helfen sollen, westliche Sanktionen zu umgehen.

Bestätigung: Britisches „Regulation 17A“-Regelwerk wird erstmals auf Krypto-Börsen angewendet

Das „Regulation 17A“-Regelwerk (Regulation 17A) wurde zuvor nur auf traditionelle Bankinstitute angewandt. Die britische Regierung hat nun bestätigt, dass es direkt auf Krypto-Währungsbörsen übertragen wird – ein Novum für die britische Krypto-Durchsetzung. Die Regelung ermächtigt die Behörden, bei den ins Visier genommenen Einrichtungen Vermögenssperren sowie Verbote für Zahlungsabwicklungen zu verhängen. Das bedeutet: Sämtliche Banken, Zahlungsabwickler und Finanzinstitute, die mit HTX in geschäftlicher Verbindung stehen, müssen ihre Aktivitäten mit HTX umgehend einstellen, andernfalls drohen zivil- und strafrechtliche Sanktionen. Das Blockchain-Analyseunternehmen Elliptic bestätigte, dass der Anwendungsbereich der neuen Regel mehrere Transaktionspfade über „Sprungstellen“ auf der Blockchain erfasst. Sobald die sanktionierte Börse in der Geldübertragungskette auftaucht, können die betreffenden Transaktionen als rechtswidrig bewertet werden.

Bestätigte Ermittlungsdaten zum A7-Netzwerk und zu den A7A5-Stablecoins

Das Sanktionsziel A7 steht im Mittelpunkt und wird von der britischen Regierung beschuldigt, eine zentrale finanzielle Lebensader für den Kreml bei der Aufrechterhaltung der Kriegsmaschinerie zu sein. Offizielle britische Angaben zufolge belief sich das geschätzte Ausmaß des Geldwäsches im A7-Netzwerk im vergangenen Jahr auf 90 Milliarden US-Dollar – etwa die Hälfte der russischen jährlichen Militärausgaben. Das A7-Netzwerk setzt vor allem auf den Stablecoin A7A5, der an den russischen Rubel gekoppelt ist. A7A5 wird seit seiner Einführung im Januar 2025 für die Abwicklung von Transaktionen im Wert von über 100 Milliarden US-Dollar verwendet. Die britische Regierung bestätigte, dass Garantex nach der Sanktionierung durch das US-Finanzministerium in die mit Sitz in Kirgisistan ansässige Grinex umstrukturiert wurde und den Betrieb fortsetzt. Zudem sei Grinex zu einem wichtigen Drehkreuz für den Umtausch zwischen A7A5 und Tether (USDT) geworden.

Bestätigte Marktdimension von HTX und bestehende Rechtsverfahren der britischen FCA

Laut öffentlich verfügbaren Daten lag das gesamte Handelsvolumen von HTX im Jahr 2025 bei über 3 Billionen US-Dollar. Das Spot-Volumen überschritt 1,9 Billionen US-Dollar, das Derivate-/Kontrakt-Volumen erreichte 1,4 Billionen US-Dollar. Die britische Regierung bestätigte, dass Mitglieder des globalen Beratungsgremiums von HTX, darunter der Tron-Gründer Justin Sun, nicht in die persönliche Liste der 18 Sanktionsziele aufgenommen wurden. Die britischen Behörden hätten den Sanktionsumfang damit auf Ebene der Unternehmen eingeschränkt. Diese Sanktion ist nicht das erste Vorgehen britischer Aufsichtsstellen gegen HTX: Die Financial Conduct Authority (FCA) hatte bereits im Februar 2026 ein formelles Rechtsverfahren eingeleitet, weil HTX angeblich illegales Finanzmarketing auf TikTok, X, Facebook, Instagram und YouTube betrieben habe.

Häufige Fragen

Welche konkreten rechtlichen Grundlagen hat die britische Regierung für die Sanktion gegen HTX?

Großbritannien verhängte Sanktionen gegen HTX auf Grundlage der „Regulation 17A“-Regel. Das ist das erste Mal, dass dieses Regelwerk auf eine Krypto-Währungsbörse angewendet wird. Die Regel verleiht den zuständigen Stellen die Befugnis, bei den Ziel-Einheiten Vermögenssperren und Verbote für Zahlungsabwicklungen zu verhängen. Der britische Außenminister Yvette Cooper bestätigte, dass sämtliche Vermögenswerte von HTX im Zuständigkeitsbereich der britischen Gerichtsbarkeit sofort eingefroren wurden.

Wie wurde das Ausmaß von 90 Milliarden US-Dollar Geldwäsche im A7-Netzwerk bestätigt, und wie hängt das mit HTX konkret zusammen?

Laut dem offiziellen britischen Sanktionsankündigung soll das geschätzte Ausmaß der Geldwäsche im A7-Netzwerk im vergangenen Jahr bei 90 Milliarden US-Dollar liegen. Dabei wird der Betrieb auf den A7A5-Stablecoin gestützt (an den russischen Rubel gekoppelt), wobei A7A5 bereits Transaktionen im Wert von über 100 Milliarden US-Dollar abgewickelt hat. Die britische Regierung bestätigte, dass rund 1,5 Milliarden US-Dollar über HTX in das A7-Netzwerk und Garantex (nach der Umstrukturierung: Grinex) flossen, und führte dies als konkreten Nachweis für die Sanktionierung von HTX an.

Warum wurde Justin Sun nicht auf der Liste der persönlichen Sanktionen geführt, und was bedeutet das?

Die britische Regierung bestätigte, dass Justin Sun als Mitglied des globalen Beratungsgremiums von HTX nicht in die persönliche Liste der 18 sanktionierten Einheiten aufgenommen wurde. Die Bestätigungserklärung der britischen Behörden zeigt, dass der Sanktionsumfang auf Ebene der juristischen Einheiten begrenzt wurde. In der Ankündigung nannte die britische Regierung jedoch keine konkreten rechtlichen oder politischen Gründe dafür, warum Personen nicht mit aufgenommen wurden.

Disclaimer: The information on this page may come from third-party sources and is for reference only. It does not represent the views or opinions of Gate and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Virtual asset trading involves high risk. Please do not rely solely on the information on this page when making decisions. For details, see the Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare