Hongkong SFC stärkt Beratungs- und Managementregeln für virtuelle Vermögenswerte

Das Finanzdienstleistungs- und Schatzamt (FSTB) Hongkongs und die Securities and Futures Commission (SFC) veröffentlichten am Dienstag Konsultationsabschlüsse zu Lizenzierungsregelungen für Dienstleistungen zur Beratung zu virtuellen Vermögenswerten und zum Management virtueller Vermögenswerte gemäß der Verordnung über Geldwäschebekämpfung und Terrorismusfinanzierung. Die Konsultation zeigte eine breite Marktnachfrage nach den vorgeschlagenen Regelungen: Die Befragten stimmten überwiegend mit der politischen Ausrichtung im Sinne des Grundsatzes „same business, same risks, same rules“ überein. Der Rahmen bringt den Umfang der Beratung zu virtuellen Vermögenswerten und des Managements mit bestehenden regulierten Tätigkeiten in Einklang, die Wertpapierberatung und diskretionäres Asset-Management abdecken. Diese regulatorische Entwicklung stellt den Abschluss des umfassenden digitalen Asset-Lizenzierungsrahmens Hongkongs dar, der auch parallele Vorschläge für Dienstleistungen zum Handel mit virtuellen Vermögenswerten sowie für Verwahrung umfasst.

Framework Scope and Structure

Under the proposed structure, advisory services would capture business activities involving recommendations on the acquisition or disposal of virtual assets. Management rules would apply where firms exercise discretionary control over virtual asset portfolios.

The regimes set baseline financial resources requirements, including minimum liquid capital of HKD 100,000 ($12,760) for firms not holding client assets, and up to HKD 5 million ($638,095) in paid-up capital alongside HKD 3 million ($328,862) in liquid capital where client assets are held.

Dual Licensing and Capital Requirements

Dually licensed entities will not face double regulatory capital requirements, instead defaulting to the highest capital floor among their authorized activities. This provision simplifies compliance for firms operating across multiple regulated virtual asset services.

Nächste Schritte

Das FSTB und die SFC wollen 2026 einen Gesetzentwurf in den Legislativrat einbringen. Bestehende und künftige Anbieter von Dienstleistungen zur Beratung zu virtuellen Vermögenswerten sowie zum Management virtueller Vermögenswerte werden ermutigt, sich frühzeitig mit der SFC in Verbindung zu setzen, um Vorgespräche vor der Antragstellung anzustoßen.

SFC-CEO Julia Leung sagte: „Der Abschluss weiterer Konsultationen markiert den letzten Abschnitt unserer Reise, um den regulatorischen Rahmen für digitale Assets zu vervollständigen und den Weg für die langfristige Skalierung unseres Ökosystems zu ebnen. Die breite Marktnachfrage zeigt den starken Bedarf an einer robusten und umfassenden Regulierung. In Übereinstimmung mit den Standards für traditionelle Finanzdienstleistungen werden die neuen Regelungen den Anlegerschutz stärken und zugleich verantwortungsvolle Innovation fördern.“

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