Trump behauptet, Iran befinde sich in einem „Zustand des Zusammenbruchs“, während die Verhandlungen zur Straße von Hormus weiterlaufen

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Gate News-Update, 28. April — Der US-Präsident Donald Trump gab bekannt, dass Iran die Wiedereröffnung der Straße von Hormus beantragt hat, während laufende Verhandlungen darauf abzielen, den zweimonatigen Konflikt zwischen den beiden Ländern zu beenden. Trump erklärte, er wolle, dass Iran die US-Seeblockade aufhebt, und beschrieb die aktuelle Lage in Iran als „Zustand des Zusammenbruchs“, wobei er behauptete, es gebe Unsicherheit bezüglich der Führung innerhalb des Landes.

Der Konflikt, der am 28. Februar mit US- und israelischen Luftangriffen begann, hat die weltweiten Energielieferungen schwer beeinträchtigt. Die US-Regierung versucht, iranische Öleinnahmen zu beschränken, indem sie den Seeverkehr zu iranischen Häfen blockiert, während Iran die Straße von Hormus weitgehend geschlossen gehalten hat. Teheran hat wiederholt erklärt, es werde den Wasserweg nicht wiedereröffnen, solange die USA ihre Blockade nicht aufheben. Laut Quellen, die den Vermittlungsbemühungen nahestehen, wird Iran in den kommenden Tagen voraussichtlich einen überarbeiteten Friedensplan vorlegen, der ein vorläufiges Abkommen zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus in Austausch dafür enthalten könnte, dass die USA ihre Blockade aufheben. Washington dürfte jedoch nicht bereit sein, Irans Wunsch zu akzeptieren, eine teilweise Kontrolle über die Meerenge beizubehalten. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, Irans Angebot sei besser als erwartet gewesen, habe jedoch die Frage aufgeworfen, ob die Partei, die das Angebot unterbreitet habe, über ausreichende Befugnisse verfüge.

Die langwierigen Verhandlungen erhöhen den Druck auf die Energiemärkte. Der Preis für Brent-Rohöl stieg über $111 pro Barrel und lag damit wöchentlich ungefähr 6% höher. Darüber hinaus kündigte die Vereinigten Arabischen Emirate überraschend ihren Rückzug aus OPEC an — ein Schritt, der als erheblicher Schlag für sowohl den Kartellverband als auch dessen Anführer Saudi-Arabien gilt. Der Energieminister der VAE, Suhail Al Mazrouei, erklärte, dass der Markt in Bezug auf die Versorgung bereits angespannt sei und unter den aktuellen Umständen mehr Flexibilität erforderlich sei.

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