Laut ING-Strategen stiegen die Renditen britischer 2-jähriger Gilts am 12. Mai, angetrieben durch politische Spannungen und höhere Ölpreise, die die Erwartungen für zukünftige Zinssenkungen der Bank of England in den kommenden Jahren reduziert haben. Die Strategen hoben hervor, dass, falls Premierminister Keir Starmer zurücktritt – nachdem Labour bei den Kommunalwahlen der vergangenen Woche schwach abgeschnitten hatte – sein Nachfolger die Fiskalausgaben ausweiten und die Staatsverschuldung erhöhen könnte, was die Zinserwartungen weiter nach oben treiben würde.
Die Geldmärkte preisen derzeit zwei bis drei Zinserhöhungen im Jahr 2026 ein, da die Inflation weiterhin hoch ist.