US: April Non-Farm +11,5 Tausend über den Erwartungen, Lohnzuwächse im Jahresvergleich bei 3,6% unter den Erwartungen, S&P 500 setzt seinen Anstieg für 6 Wochen fort

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Die US-Arbeitsmarktstatistikbehörde (BLS) veröffentlichte am 8. Mai den Beschäftigungsbericht für April: Die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft (Non-Farm) stieg um 115.000, besser als die Markterwartung von 55.000; die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 4,3%. CNBC hat die Daten in einer Doppelsignalanalyse zusammengefasst: Die Beschäftigungszahlen lagen doppelt so hoch wie erwartet, verlangsamten sich jedoch im Vergleich zu den 185.000 im März deutlich; die Lohnentwicklung im Jahresvergleich lag bei 3,6% und damit unter den erwarteten 3,8%, was ein gedämpftes Signal für nachlassenden Inflationsdruck liefert. Vorbörslich zogen die US-Aktien als Reaktion an; der Dow eröffnete mit einem Plus von mehr als 200 Punkten, während der S&P 500 und der Nasdaq Richtung 6. Woche in Folge steigten. Es war die längste Gewinnserie seit Oktober 2024.

Non-Farm +115.000: besser als erwartet, aber im Vergleich zu März gebremst — Iran-Krieg belastet die Beschäftigung nicht

Der Kernvergleich dieser Daten:

April: neu geschaffene Non-Farm-Stellen 115.000

Markterwartung: 55.000 (April-Zahl deutlich über den Erwartungen, um mehr als das 2-Fache)

Korrigierte Zahl für März: 185.000 (starke Startbasis im Frühjahr)

April im Vergleich zu März: verlangsamte sich um rund 38%

Dass das Beschäftigungswachstum in April langsamer ausfiel, ist an sich normal — die 185.000 im März waren außergewöhnlich stark, April kehrte in den Bereich des Mittelfelds zurück. Das entscheidende Signal dieser Meldung lautet: „Trotz der Eskalation des Iran-Kriegs hat sich der US-Arbeitsmarkt nicht spürbar verschlechtert.“ Das ist ein fundamentales Belegargument dafür, dass Risk Assets ihre Long-Positionen fortsetzen können.

Arbeitslosenquote 4,3% unverändert: Arbeitsmarkt in Phase „geringe Nachfrage, aber Stabilität“

Die Arbeitslosenquote blieb diesen Monat bei 4,3% unverändert: Sie stieg nicht und fiel nicht. Die konkrete Bedeutung dieser Lesart:

Der Arbeitsmarkt hat ein Gleichgewicht erreicht — es reicht eine nur geringe Schaffung von Arbeitsplätzen (unter 10-15 Tausend pro Monat), um die Arbeitslosenquote stabil zu halten

Das Wachstum der Erwerbsbevölkerung in den USA verlangsamt sich (Renteneintritt der Babyboomer, strengere Einwanderungspolitik), wodurch die traditionelle Deutung „Beschäftigungszahlen = Hitze des Arbeitsmarkts“ angepasst werden muss

4,3% liegt im mittleren Bereich der historischen Werte, kein Hinweis auf eine Rezession

Veränderungen nach Branchen: Gesundheitswesen +37 Tausend, Transport und Lagerung +30 Tausend, Einzelhandel +22 Tausend, Soziale Unterstützung +17 Tausend; Bundesstaat -9 Tausend, Information -13 Tausend, verarbeitendes Gewerbe -2 Tausend. Der fortgesetzte Rückgang der Bundesstaatsbeschäftigung spiegelt die Kürzungen der Trump-Regierung wider; die Entwicklung mit negativem Wachstum im Informationssektor und die Erzählrichtung, dass KI Teile von Arbeitsabläufen ersetzt, passt dazu.

Lohnwachstum im Jahresvergleich von 3,6% unter den Erwartungen: bärchenhafte Signale für den Fed-Zinssenkungspfad

Die Lohnzahlen sind der Teil des Berichts mit der größten Auswirkung auf die Fed-Politik:

Durchschnittlicher Stundenlohn monatlich: +0,2% (Erwartung 0,3%)

Durchschnittlicher Stundenlohn jährlich: +3,6% (Erwartung 3,8%)

Richtungssignal: Lohnwachstum unter den Erwartungen, weniger Sorge über eine festhängende Inflation

Löhne sind ein langfristiger Anker für die Inflation — wenn die Löhne nicht steigen, fehlt Unternehmen der „Preiserhöhungsdruck“, und die Fed hat mehr Spielraum für eine eher bärchenhafte Haltung gegenüber Zinssenkungen. Diese Lohnzahlen zusammen mit den Beschäftigungszahlen im April senden dem Markt doppelte positive Signale „Jobs stabil, Inflation gedämpft“ und sind die fundamentale Triebkraft dafür, dass der S&P 500 Richtung 6. Woche in Folge steigt.

Konkrete Ereignisse, die im weiteren Verlauf zu verfolgen sind: die April-CPI-Daten am 13. Mai, PPI am 14. Mai, das Punktdiagramm beim Fed-FOMC-Treffen im Juni sowie ob der Verlauf des Iran-Kriegs im Mai die Beschäftigung beeinträchtigt (diese Daten basieren auf dem Stand bis Mitte April und spiegeln die Lage im Mai nicht vollständig wider).

Dieser Artikel, in dem es heißt: „US Non-Farm im April +115.000 über der Erwartung, Lohnwachstum im Jahresvergleich 3,6% unter der Erwartung, S&P 500 steigt Richtung 6 Wochen in Folge“, erschien zuerst bei Chain News ABMedia.

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