
Laut einem Bericht, der am 28. April von Axios unter Berufung auf informierte Quellen zitiert wurde, erarbeitet das Weiße Haus Richtlinien, die es allen Bundesbehörden erlauben, die von Anthropic vorgenommene Einstufung von Lieferkettenrisiken (SCRD) zu umgehen, und führt neue Modelle ein, die auch das von Anthropic unterhaltene Mythos-Modell umfassen, zur Nutzung durch die Regierung. In diesem Zusammenhang erklärte das Weiße Haus in einer offiziellen Stellungnahme, dass jede politische Ankündigung direkt vom Präsidenten veröffentlicht werde; jede andere Darstellung sei lediglich Spekulation.
Jüngster Kontakt des Weißen Hauses und vorgeschlagene Maßnahmen
Laut einem Bericht von Axios vom 28. April trafen Anfang dieses Monats der Stabschef des Weißen Hauses, Susie Wiles, und der Finanzminister Scott Bessent gemeinsam den CEO von Anthropic, Dario Amodei; beide beschrieben das Treffen als ein produktives, einführendes Gespräch, bei dem die Kooperationsrichtung des Unternehmens mit der Regierung erörtert worden sei.
Diese Woche hat das Weiße Haus Branchenunternehmen zusammengerufen, um Informationen zu potenziellen administrativen Maßnahmen und Best Practices für die Bereitstellung des Mythos-Systems zu erhalten. Laut dem Bericht von Axios umfassten die betreffenden Sitzungen ein „Table Read“ der vorgeschlagenen Leitlinien; diese Leitlinien könnten die zuvor vom Office of Management and Budget (OMB) herausgegebenen Anweisungen außer Kraft setzen, wonach Regierungsstellen das Anthropic-System nicht verwenden dürfen. Anthropic lehnte es ab, die diesbezüglichen Berichte von Axios zu kommentieren.
Hintergrund des Streits: Einstufung von Lieferkettenrisiken und Klage des Pentagon
Laut einem Bericht von Axios vom 28. April hatte das Pentagon (DoD) zuvor die von Anthropic veröffentlichte Einstufung von Lieferkettenrisiken angegriffen und vor Gericht Klage eingereicht. Der Kern des Streits liegt darin, dass Anthropic es ablehnt, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, die es dem Pentagon erlaubt, das Claude-Modell unter dem Standard „für alle rechtmäßigen Zwecke“ zu verwenden (einschließlich Drohnenanwendungen); die ausdrücklichen Verbotsklauseln von Anthropic umfassen unter anderem groß angelegte Inlandsüberwachung und die Entwicklung vollständig autonomer Waffen. Das Pentagon erklärte hierzu, dass die Weigerung von Anthropic zeige, dass es kein verlässlicher Kooperationspartner sei.
Laut einem Bericht von Axios können Regierungsstellen einschließlich des Pentagon zwar derzeit weiterhin einige Modelle von Anthropic nutzen, obwohl die rechtliche Auseinandersetzung andauert. Auch die National Security Agency (NSA) nutze Mythos. Das Pentagon verwende jedoch weiterhin die alten Fassungen der Servicebedingungen, die beide Seiten als zu streng ansehen, und könne keine neueste Aktualisierungsversion der Anthropic-Modelle erhalten.
Kernposition von Anthropic und Vergleich unter Wettbewerbern
Laut einem Bericht von Axios vom 28. April besteht Anthropic darauf, eine Unterzeichnung der Vereinbarung „für alle rechtmäßigen Zwecke“ abzulehnen und verbietet ausdrücklich, dass die Nutzung groß angelegte Inlandsüberwachung und die Entwicklung vollständig autonomer Waffen einschließt.
Axios berichtet außerdem, dass sowohl OpenAI als auch Google bereits Vereinbarungen mit dem Pentagon unterzeichnet hätten, die es erlauben, die jeweiligen Modelle nach dem Standard „für alle rechtmäßigen Zwecke“ in vertraulichen Umgebungen zu nutzen; beide Unternehmen behaupten, dass die betreffenden Vereinbarungen die beiden von Anthropic festgelegten Verbotsklauseln respektieren.
Häufige Fragen
Welche konkreten Inhalte haben die von dem Weißen Haus geplanten Leitlinien zu Anthropic?
Laut einem am 28. April von Axios unter Berufung auf informierte Quellen zitierten Bericht erarbeitet das Weiße Haus Leitlinien, die es Bundesbehörden erlauben sollen, die Einstufung von Lieferkettenrisiken von Anthropic zu umgehen; die entsprechenden Maßnahmen könnten in Form einer Exekutivverordnung veröffentlicht werden und würden Bereitstellungsleitlinien für das Mythos-Modell umfassen. In der offiziellen Stellungnahme des Weißen Hauses heißt es, dass jede politische Ankündigung direkt vom Präsidenten veröffentlicht werde.
Was ist der grundlegende Grund für den Streit zwischen dem Pentagon und Anthropic?
Laut einem Bericht von Axios vom 28. April geht der Streit darauf zurück, dass Anthropic es ablehnt, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, die es dem Pentagon erlaubt, das Claude-Modell unter dem Standard „für alle rechtmäßigen Zwecke“ zu verwenden; ausdrücklich verbotene Nutzungen umfassen groß angelegte Inlandsüberwachung und die Entwicklung vollständig autonomer Waffen. Das Pentagon veröffentlichte anschließend die Einstufung von Lieferkettenrisiken und reichte eine Klage ein.
Wie ist die Position von OpenAI und Google zu diesem Thema?
Laut einem Bericht von Axios vom 28. April haben sowohl OpenAI als auch Google bereits Vereinbarungen mit dem Pentagon unterzeichnet, die es erlauben, die Modelle nach dem Standard „für alle rechtmäßigen Zwecke“ in vertraulichen Umgebungen zu nutzen; und beide Unternehmen behaupten, dass die Vereinbarungen die beiden von Anthropic festgelegten Verbotsklauseln respektieren.