
Die venezolanische Regierung veröffentlichte am 7. Mai eine offizielle Stellungnahme, in der sie die vollständige Verbotsregel für digitale Minenaktivitäten im Inland bekräftigte, und erklärte, dass Personen, die derartige Aktivitäten illegal ausüben, rechtlich sanktioniert werden. Laut der Stellungnahme lag die maximale Spitzenlast am 7. Mai im nationalen Stromsystem bei 15.579 Megawatt (MW), dem höchsten Stand seit 2017. Die Regierung führt das Wachstum des Bedarfs auf die anhaltende Hitzewelle sowie auf das fortgesetzte Wirtschaftswachstum des Landes zurück.
Kernpunkte der Regierungsstellungnahme
Laut der offiziellen Stellungnahme der venezolanischen Regierung vom 7. Mai 2026 hat die Regierung in Bezug auf Krypto-Mining eindeutig erklärt: „Im gesamten Land ist digitales Mining absolut verboten. Jede Person, die derartige Aktivitäten illegal betreibt, wird rechtlich sanktioniert.“ Die Behörden kündigten parallel die Einrichtung eines Überwachungsplans zur Umsetzung des oben genannten Verbots an.
Die Stellungnahme weist zudem darauf hin, dass internationale Sanktionen einer der Faktoren sind, die dem nationalen Stromsystem bei der Wiederherstellung und Instandhaltung Schwierigkeiten bereiten, und ruft Privatunternehmen dazu auf, ihre Möglichkeiten zur Eigenstromerzeugung in vollem Umfang zu nutzen, um zur Aufrechterhaltung der Stabilität des Stromnetzes beizutragen. Die Regierung kündigte gleichzeitig an, einen nationalen Plan zur Wiederherstellung und Modernisierung des Stromnetzes vorzulegen, doch die Stellungnahme nennt keinen konkreten Zeitrahmen.
Hintergrund des Strombedarfs und Durchsetzung des Verbots
Laut der Stellungnahme der venezolanischen Regierung lag die maximale Spitzenlast am 7. Mai 2026 im nationalen Stromsystem bei 15.579 MW; die Regierung bestätigt, dass dies der höchste Stand seit 2017 ist. Die Stellungnahme führt aus, dass dieses Bedarfsniveau bereits Maßnahmen zur Stromzuteilung ausgelöst habe und Auswirkungen auf den Alltag der Bürger habe; die Regierung macht das Wachstum des Bedarfs auf zwei Faktoren zurückzuführen: die anhaltende Hitzewelle und das Wachstum der nationalen Wirtschaft.
Ähnliche Energie-Management-Politik in Russland
Laut einer Stellungnahme des russischen Energieministeriums vom Februar 2025 führt Russland seit 2024 in energieknappen Regionen wie in Sibirien ähnliche Beschränkungen für das Krypto-Mining durch. Das russische Energieministerium erklärte, dass diese Maßnahmen helfen, die Last des sibirischen Stromnetzes um mehr als 300 MW zu reduzieren und so Abschaltungen zu vermeiden.
Häufige Fragen
Welche Gründe und welches Datum hat die venezolanische erneute Bekräftigung des Mining-Verbots?
Laut der offiziellen Stellungnahme der venezolanischen Regierung vom 7. Mai 2026 ist die direkte Grundlage für die erneute Bekräftigung des Verbots, dass an dem Tag die Stromspitzenlast 15.579 MW erreichte, den höchsten Stand seit 2017. Die Regierung führt den Anstieg auf die anhaltende Hitzewelle sowie auf das Wirtschaftswachstum des Landes zurück.
Welche rechtlichen Folgen sieht Venezuela für Verstöße gegen das Mining-Verbot vor?
Laut der Regierungsstellungnahme wird jede Person, die illegal digitale Mining-Aktivitäten durchführt, rechtlich sanktioniert; die Behörden haben angekündigt, einen speziellen Überwachungsplan zur Umsetzung des Verbots einzurichten, wobei die Stellungnahme keine detaillierten Angaben zu den genauen Sanktionsbestimmungen enthält.
Wie wirksam war die Politik zur Begrenzung von Krypto-Mining in Russland?
Laut einer Stellungnahme des russischen Energieministeriums vom Februar 2025 helfen die seit 2024 in Regionen wie Sibirien umgesetzten Mining-Beschränkungsmaßnahmen dabei, die lokale Netzlast um mehr als 300 MW zu senken, wodurch Abschaltungen vermieden wurden.