Laut Wells Fargo hat die Bank am Dienstag ihr Gold-Ziel für Ende des Jahres auf 5.300–5.500 US-Dollar je Unze angehoben und erwartet, dass die Preise bis Ende 2027 weiter auf 5.800–6.000 US-Dollar steigen. Die Strategen der Bank argumentieren, dass die Kräfte hinter dem Gold-Rallye strukturell statt zyklisch seien, und deuten damit darauf hin, dass der Bullenmarkt noch Spielraum nach oben hat.
Wells Fargo hält Gold weiterhin für eine seiner investitionsseitig am höchsten überzeuginnden Ideen und nennt anhaltende Inflationsdrucke, steigende Staatsverschuldung sowie eine erhöhte geopolitische Unsicherheit als zentrale stützende Faktoren bis 2027. Spotgold wurde zuletzt bei 4.357,10 US-Dollar je Unze gehandelt, mehr als 20% unter seinem Rekordhoch im Januar.