Laut dem WHO-Sprecher Christian Lindmeier hat die Organisation am 8. Mai Reaktionsmaßnahmen für den Hantavirus-Ausbruch unter den Internationalen Gesundheitsvorschriften aktiviert und arbeitet dabei eng mit den Behörden in Kap Verde, Spanien, den Niederlanden, Südafrika, dem Vereinigten Königreich, Argentinien sowie dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) zusammen. Die Kontaktverfolgungsmaßnahmen für mögliche Fälle laufen weiter, einschließlich der Überprüfung von Flug- und Schiffslisten sowie der Beobachtung der Bewegungen von Personen und ihrer engen Kontaktpersonen.
Auf der Vorhersageplattform Predict.fun zeigt das Markt-Event „Gibt es 2026 eine Hantavirus-Pandemie?“ derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 11%. Die Auflösungskriterien beziehen sich auf die offiziellen WHO-Aussagen: Wenn die WHO offiziell Hantavirus, Hantavirus-Lungensyndrom (HPS), hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom (HFRS) oder verwandte Hantavirus-Ausbrüche vor dem 31. Dezember 2026, 23:59 Uhr EST, als „Pandemie“ deklariert, löst der Markt auf „Ja“ auf.