Bank of America ist mit dem Cross-Währungs-Swaps-Settlement-Service von CLS live gegangen und erweitert damit die Nutzung von Payment-versus-Payment-Infrastruktur, um das Abwicklungsrisiko in den FX-Märkten zu verringern. Die Integration ermöglicht es der Bank, Währungsumtauschgeschäfte gleichzeitig abzuwickeln und damit Lücken zu beseitigen, in denen eine Gegenpartei möglicherweise ihren Verpflichtungen nachkommt, während die andere scheitert. Bank of America betonte die Effizienz der Liquidität und die Reduktion des Kontrahentenrisikos als entscheidende Treiber. Carlos Fernandez-Aller, Co-Head of Global FICC Macro, sagte, der Schritt unterstütze „die Reduzierung des Kontrahentenrisikos bei anfänglichen und finalen Kapitalaustauschen von Cross-Currency-Swaps und gleichzeitig die Bereitstellung von operativen und Liquiditätseffizienzen.“
Die Ausweitung spiegelt eine wachsende institutionelle Aufmerksamkeit für das Settlement-Risiko wider, während der globale FX-Handel weiter an Tempo gewinnt. Laut dem 2025 Triennial Survey der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich erreichte der durchschnittliche tägliche FX-Umsatz im April 2025 rund 9,6 Billionen US-Dollar, ein Plus von 28% gegenüber 2022. CLS berichtete, dass der durchschnittliche täglich im Settlement-Service abgewickelte Wert von Cross-Currency-Swaps im Jahr 2025 um 87% gestiegen ist, was eine breitere Branchenübernahme sichererer Settlement-Mechanismen belegt.