
BitFuFu (Nasdaq: FUFU) hat am 14. Mai einen operativen Update-Bericht für April veröffentlicht. Im April lag die Bitcoin-Produktion bei 145 BTC, 32% niedriger als im März (214 BTC). Der Rückgang der Produktion ist auf zwei Faktoren zurückzuführen: Ein unerwarteter Stromausfall im Datenzentrum in Äthiopien (inzwischen behoben) hat die reguläre Betriebszeit verringert; außerdem hat sich das Unternehmen dafür entschieden, einen Teil der Verträge für den Zukauf von Rechenleistung von Drittanbietern nicht zu verlängern, um die Profitabilität in einem schwächeren Bitcoin-Markt zu schützen.
Wichtige operative Kennzahlen im April: Rechenleistung, Produktion und Bestandsveränderungen
Der April-Operativbericht von BitFuFu bestätigt folgende Kerndaten:
Gesamtproduktion an Bitcoin: 145 BTC (im März: 214 BTC, -32% im Monatsvergleich)
Zusammensetzung der Produktion: 32 BTC aus eigenem Mining + 113 BTC aus Cloud-Mining
Gesamtes verwaltetes Hashrate-Volumen: 22,4 EH/s (quartalsweise -13,5%)
Eigene Hashrate: 3,3 EH/s (gegenüber März unverändert)
Hashrate von Drittanbietern: 19,1 EH/s (im März: 22,6 EH/s)
Verwaltete Energiekapazität (Power Capacity): 404 MW (quartalsweise -11,6%)
BTC-Bestand: Ende April 1.812 BTC (Ende März: 1.794 BTC)
Durchschnittliche Cash-Mining-Kosten: ca. 59.000 US-Dollar pro BTC
Durchschnittliche Effizienz der Mining-Farmen: 18,1 Joule/TH (im März: 17,7, leicht rückläufig)
Aktueller Stand der Einrichtungen in Äthiopien: Bestätigung von Leo Lu
Leo Lu hat in einer offiziellen Stellungnahme bestätigt, dass die Mining-Farmen von BitFuFu in Äthiopien seit dem 2. Mai 2026 bei verbesserten Strombedingungen den Normalbetrieb wieder aufgenommen haben. Er erklärte, dass das Unternehmen die Voraussetzungen hat, die verwaltete Hashrate auszuweiten, sobald sich Marktchancen innerhalb der von der Firma definierten Renditeschwelle ergeben. Das Unternehmen hat weder die konkrete Dauer des Stromausfalls noch die Größenordnung der betroffenen Kapazitäten in Äthiopien offengelegt.
Reduzierung des Einkaufs von Drittanbieter-Rechenleistung: Vom Management bestätigte Entscheidungsgrundlage
BitFuFu bestätigt in dem Bericht, dass die Entscheidung zur Reduzierung der Rechenleistung von Drittanbietern die Haltung des Unternehmens widerspiegelt, „stärker darauf zu achten, die Margen zu erhalten, anstatt um jeden Preis Wachstum zu verfolgen“. Zu den Hintergründen zählen die gesunkenen Preissetzungen im Hashrate-Markt sowie die anhaltende Volatilität im Bitcoin-Spotmarkt. Im Gegensatz zu dem Vorgehen einiger börsennotierter Mining-Unternehmen, die in jüngster Zeit ihre BTC-Reserven verkauft haben, erhöhte BitFuFu im April den Bitcoin-Bestand weiterhin netto.
Häufige Fragen
Ist das Stromausfall-Problem in der BitFuFu-Mine in Äthiopien vollständig gelöst?
Gemäß der Bestätigung von CEO Leo Lu in seiner Stellungnahme vom 14. Mai ist der Betrieb der äthiopischen Anlage seit dem 2. Mai 2026 wieder aufgenommen worden, und zwar unter verbesserten Strombedingungen. Das Unternehmen hat weder die exakte Dauer des Stromausfalls noch die konkrete Reichweite der Auswirkungen offengelegt.
Warum bleibt die eigene Hashrate von BitFuFu unverändert, und woher stammt der Rückgang der gesamten verwalteten Hashrate hauptsächlich?
Laut Bericht hält BitFuFu seine eigene Hashrate sowohl im März als auch im April konstant bei 3,3 EH/s. Der Rückgang der gesamten verwalteten Hashrate von 22,6 EH/s auf 22,4 EH/s geht vollständig auf die Reduzierung der Hashrate von Drittanbietern zurück (19,1 EH/s gegenüber 22,6 EH/s im März). Das Unternehmen hat sich aktiv dagegen entschieden, einen Teil der Beschaffungsverträge zu verlängern.
Warum kauft BitFuFu trotz Produktionsrückgang weiterhin Bitcoin hinzu?
Die Bitcoin-Produktion im April ist zwar im Vergleich zu März gesunken, das Unternehmen hat jedoch weiterhin 145 BTC gemeinsam durch eigenes Mining und Cloud-Mining produziert und sich entschieden, diese zu behalten statt zu verkaufen. Am Monatsende stieg der Netto-Bestand um 18 BTC (von 1.794 BTC auf 1.812 BTC). Der Bericht zeigt, dass sich diese Vorgehensweise von der Strategie einiger Miner unterscheidet, die im selben Zeitraum ihre BTC-Reserven verkauft haben, um operativen Druck abzufedern.