On-Chain-Analyst: Multicoin scheint Stop-Loss bei AAVE-Positionen ausgelöst zu haben, Verlust über 40,56 Millionen US-Dollar

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Aave持倉停損

Der On-Chain-Analyst Yuxin am 15. Mai meldete, dass Multicoin Capital vermutlich einen Stop-Loss für seine AAVE-Position ausgelöst hat – dabei wurden 150.000 AAVE-Token (14,91 Millionen US-Dollar) in Galaxy Digital und BitGo transferiert und anschließend gesplittet an zentrale Börsen wie Binance, OKX, Coinbase und Bybit weitergeleitet. Dies wird als Verkaufsverhalten bewertet.

Multicoin Capital On-Chain-Daten: Übertragungsroute und Positionsberechnung

Multicoin Capital鏈上數據 (Quelle: Arkham)

Laut Yuxins On-Chain-Monitoring stellen sich die Geldflüsse und Positionsdaten des mutmaßlichen Stop-Loss wie folgt dar:

Übertragungsroute: Multicoin Capital → Galaxy Digital und BitGo → Binance, OKX, Coinbase, Bybit und weitere Börsen

Kumulierte Zeit und Durchschnittskurs: November 2024, 219 US-Dollar je Token

Ursprüngliche Gesamtposition: 338.000 AAVE

Diesmal verkaufte Menge: 150.000 Token (ca. 14,91 Millionen US-Dollar; umgerechnet ca. 99,4 US-Dollar je Token)

Geschätzter Verlust: über 40,56 Millionen US-Dollar (Verlustspanne etwa -55%)

Verbleibende Position: ca. 188.000 AAVE (weiterhin im buchhalterischen Verlustbereich)

Aave-Gerichtsfall: bestätigte Zeitplanung und sechs offene Rechtsfragen

Der Richter am United States District Court for the Southern District of New York, Margaret M. Garnett, bestätigte nach der Verhandlung eines Antrags zur Aufhebung der Sperre von rund 71,00 Millionen US-Dollar ETH die folgenden Verfahrensmodalitäten:

Bestätigte Zeitplanung: Frist für ergänzende Stellungnahmen: 22. Mai 2026; Anhörung: 5. Juni 2026.

Das Gericht fordert in sechs Punkten ergänzende Ausführungen:

· Ob unter dem Recht des Bundesstaats New York das „Befolgungsprinzip“ in diesem Fall anwendbar ist

· Die rechtliche Unterscheidung zwischen Betrug und Diebstahl sowie der rechtliche Schutzbereich von Hackern für die gestohlenen Vermögenswerte

· Welcher Rechtsraum für die Gläubiger die Priorität bei eingefrorenen Vermögenswerten hat

· Ob ein „Anscheinstreuhand“-Konstrukt ein geeignetes Rechtsmittel darstellt

· Ob Aave oder Arbitrum konkrete Geschädigte identifizieren kann, um eine anteilige Entschädigung umzusetzen

· Wie sich das Einfrieren von Vermögenswerten mit dem bestehenden Regulierungsrahmen verfängt

Hintergrund des Streits: Gerstein Harrow LLP vertritt die Auffassung, dass deren Mandanten Eigentumsrechte an den betreffenden Vermögenswerten haben; Aave argumentiert, dass die Aufhebung der Sperre entscheidend sei, um eine zwangsweise Liquidation zu verhindern und Marktunruhen im DeFi-Sektor abzuwenden.

Aave-Bug-Bounty-Programm-Update (14. Mai)

Aave bestätigte am 14. Mai Anpassungen am Bug-Bounty-Programm: Aave V4 und Core Aave V3 sollen jeweils eigene Bug-Bounty-Programme einrichten, um die Risikosituation der jeweiligen Teile noch genauer abzubilden; außerdem wurden die Belohnungsobergrenzen für die Behebung zentraler Bugs in Aave V4 und Core Aave V3 gegenüber zuvor um das Fünffache angehoben.

Häufige Fragen

Wie sieht die verbleibende AAVE-Position nach dem mutmaßlichen Stop-Loss von Multicoin Capital aus?

Nach dem Verkauf von 150.000 AAVE-Token verbleibt Multicoin Capital rechnerisch noch ca. 188.000 AAVE (ursprünglich kumuliert 338.000 minus der verkauften 150.000). Bei Zugrundelegung des ursprünglichen Durchschnittskurses von 219 US-Dollar und des aktuellen Kursniveaus von etwa 99 US-Dollar befindet sich die verbleibende Position ebenfalls im buchhalterischen Verlustzustand von rund -55%. Multicoin Capital hat zu dieser Maßnahme keine offizielle Stellungnahme veröffentlicht.

Warum hat das New Yorker Gericht die Entscheidung zum Antrag auf Aave-Entsperrung aufgeschoben?

Richterin Garnett wies darauf hin, dass die zuvor eingereichten Unterlagen nicht ausreichend darlegen, wie die Fortsetzung der einstweiligen Verfügung zu kumulierten Verlusten für die Nutzer geführt hat, und identifizierte sechs rechtliche Fragestellungen, die nachgereicht werden müssen. Das Gericht sieht den Sachverhalt als komplex an und hält es für möglich, dass dies Aave und dessen Nutzer in naher Zukunft schädigt. Daher fordert es die Parteien auf, bis zum 22. Mai ergänzend Stellung zu nehmen und am 5. Juni eine Anhörung durchzuführen.

Wie ist der aktuelle Fortschritt des Kelp-DAO-Plans zur Wiederherstellung von Vermögenswerten?

Laut den Mitteilungen von Kelp DAO und Aave ist die Vernichtung der rsETH auf Arbitrum durch den Angreifer abgeschlossen; der Verlust-Token im Umfang von etwa 278 Millionen US-Dollar soll voraussichtlich innerhalb von etwa zwei Wochen aus dem Aave Recovery Guardian Multi-Signature-Wallet wiederhergestellt werden. Sobald die Smart Contracts reaktiviert sind, wird die rsETH-Funktionalität wieder normal funktionieren. Die Cross-Chain-Bridge-Funktionalität von rsETH wurde bereits zuvor wiederhergestellt.

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