CFTC greift die Klage gegen Kalshi in Ohio an und verschärft damit den Streit um Prognosemärkte

Die CFTC reichte ein Amicus-Schriftsatz beim U.S. Court of Appeals für den Sechsten Gerichtsbezirk ein und stellte sich damit gegen die Beschwerde des Bundesstaats Ohio gegen die Prediction-Market-Plattform Kalshi. Dabei machte sie geltend, dass der Bund für Event-Contracts zuständig ist, wie CFTC-Vorsitzender Michael Selig erklärte. Die Behörde argumentiert, dass Prediction Markets über Staatsgrenzen hinweg gehandelt werden und daher eine bundesweite Aufsicht erfordern, statt dass die Regulierung über die Glücksspielvorschriften der Bundesstaaten erfolgen sollte. CFTC-Vorsitzender Selig sagte: „Das Bundesbezirksgericht in Ohio hat eine unzulässig enge Sicht auf die Zuständigkeit der Kommission eingenommen, und wir bitten den Gerichtshof für Berufungen, diesen Fehler zu korrigieren.“ Der Streit geht auf eine Beschwerde aus dem Jahr 2025 von Beamten aus Ohio zurück, in der behauptet wurde, Kalshi habe als nicht lizenziertes Sportwettenangebot agiert; ein Bezirksrichter wies im März den Antrag von Kalshi auf eine einstweilige Verfügung zurück. Die CFTC hat außerdem in ähnlichen Auseinandersetzungen Klagen gegen Wisconsin, Illinois, Arizona, Connecticut und New York eingereicht, während 38 Generalstaatsanwälte den separaten Rechtsstreit von Massachusetts gegen Kalshi unterstützt haben und argumentierten, dass Prediction Markets die staatlichen Glücksspielgesetze nicht ignorieren können.
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