Laut einer Pressemitteilung vom Mittwoch ist die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) der Klage des Krypto-Börsenbetreibers Gemini beigetreten, die Zustimmungserklärung vom Januar 2025 aufzuheben, einschließlich einer dauerhaften einstweiligen Verfügung. Gemini hatte im Januar 2025 die vollständige Vergleichssumme von 5 Millionen US-Dollar bezahlt.
Die CFTC erklärte, dass sie nach einer umfassenden Überprüfung des Falls zu dem Schluss gekommen sei, dass die ursprüngliche Beschwerde aus dem Jahr 2022 gegen Gemini nicht hätte eingereicht werden sollen und unter den aktuellen Durchsetzungsstandards nicht eingereicht worden wäre. Die Behörde räumte ein, dass das Hinweisgeberkonto an Glaubwürdigkeit mangelte, die Beweislage zweifelhaft war und die Untersuchung sich unsachgemäß auf Gemini statt auf die angeblichen Betrüger konzentrierte. Die CFTC stellte außerdem fest, sie habe verhindert, dass Gemini Verteidigungsmaterial erhalte, und dass Behördenmitarbeiter unzulässig auf die Regulierungsbefugnis eingewirkt hätten, um einen Hebel für eine Einigung zu schaffen.