Die Commodity Futures Trading Commission hat am Mittwoch neue Regeln für Prognosemärkte vorgeschlagen, die festlegen, welche Wetten nach Bundesrecht erlaubt wären. Die Regeln würden Sportwetten erlauben und zugleich Verträge zu Terrorismus, Attentaten und Krieg begrenzen. Prognosemärkte wie Kalshi und Polymarket ermöglichen Wetten auf reale Ereignisse und gewannen bei den Wahlen 2024 erheblich an Dynamik, wobei die Plattformen jeweils inzwischen im Gegenwert von Dutzenden Milliarden US-Dollar stehen.
CFTC definiert Terrorismus- und Parameter für Sportwetten in einem 267-Seiten-Vorschlag
Der neue, 267-seitige Regelentwurf liefert konkrete Beispiele, die Terrorismus-bezogene Wetten voneinander abgrenzen. Laut dem Vorschlag würde das Wetten darauf, ob „der Islamische Staat einen bewaffneten Angriff durchführt, der im Juni 2026 in Bagdad mehr als zehn zivile Todesopfer verursacht“, Terrorismus beinhalten. Eine Wette darauf, ob die Transportation Security Administration an bestimmten Flughäfen eine bessere Sicherheitskontrolle umsetzt, würde jedoch keinen Terrorismus betreffen.
Für Sportwetten erklärte die CFTC, dass Verträge voraussichtlich nicht „Bedenken im Hinblick auf das öffentliche Interesse“ hervorrufen werden. „Die Kommission stellt fest, dass Prognosemärkte erfolgreich eine breite Palette von Ereignisverträgen zur Handelszulassung auf Grundlage sportlicher Aktivitäten gelistet haben“, heißt es in dem vorgeschlagenen Regelwerk der Behörde. „Die Kommission kommt vorläufig zu dem Ergebnis, dass bestimmte Merkmale von Ereignisverträgen im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten die Grundlage dafür verringern würden, dass die Ereignisverträge dem öffentlichen Interesse zuwiderlaufen.“
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