OpenAI hat am 14. Mai bekanntgegeben, dass Codex in die ChatGPT-Mobile-App integriert wird. 9to5Mac berichtet, dass die neue Funktion in den iOS-, iPadOS- und Android-Vorschauversionen online geht und alle ChatGPT-Tarife (inklusive Free und Go) nutzbar sind. Die mobile Seite führt keinen Code aus, sondern fungiert als Fernbedienungs-Schnittstelle, die entweder das Codex-Desktop-Programm auf der macOS-Seite anbindet oder sich über SSH mit einer entfernten Entwicklungsumgebung verbindet.
Das Handy kann Aufgaben freigeben, Diffs ansehen, Modelle wechseln und in Echtzeit die Terminal-Ausgabe beobachten
Die Codex-Mobilversion fokussiert auf die Steuerung und Prüfung von Entwicklungsaufgaben. Nutzer können von ihrem Smartphone aus neue Aufgaben starten, alle laufenden Unterhaltungen einsehen, Agenten-Befehle genehmigen, Modelle wechseln und Context ergänzen; wenn Codex auf der macOS-Seite Aufgaben ausführt, kann das Handy in Echtzeit Terminal-Ausgaben, Screenshots, Code-Diffs und Testergebnisse empfangen. OpenAI betont, dass Dateien, Zertifikate, Berechtigungen und lokale Umgebungs-Settings beim ausführenden Gerät verbleiben; lediglich Status und Updates werden mit dem Smartphone synchronisiert.
Aktuell kann die mobile Seite nur mit der macOS-Version der Codex-Desktop-App verbunden werden (Mac und Mac mini), die Windows-Version „steht kurz bevor“, ein konkreter Zeitplan wurde nicht veröffentlicht. Die Codex-Desktop-App ist die lokale Version des Entwicklungs-Agenten, die OpenAI im Februar 2026 eingeführt hat; dieses Medium berichtete zuvor, dass Codex am 13. Mai neue Symphony Multi-Agent- und „Computer Use“ übergreifende Anwendungsfunktionen hinzugefügt hat.
Zeitgleich mitgeliefert: Remote SSH und Hooks in der offiziellen Version: Codex verbindet mit Remote-Entwicklungsumgebungen und benutzerdefinierten Skripten
OpenAI hat außerdem beide bestehenden Vorschaufunktionen in die offizielle Version überführt. Remote SSH ermöglicht es Codex, sich mit von Unternehmen freigegebenen Remote-Entwicklungsumgebungen zu verbinden, übernimmt die Abhängigkeits-Pakete sowie Sicherheitsrichtlinien dieser Umgebung, und die Desktop-App kann außerdem die vorhandenen SSH-Einstellungen der Nutzer automatisch erkennen und direkt verwenden. Hooks erlaubt es Entwicklern, in den Codex-Arbeitsablauf benutzerdefinierte Skripte einzufügen; typische Anwendungsfälle sind das in Prompts enthaltene Schlüssel-Scanning, das Ausführen von Verifizierern, das Protokollieren von Unterhaltungen, das Anlegen von Einträgen in „Memory“ sowie die Anpassung von Verhalten für bestimmte Code-Projekte oder Verzeichnisse.
Programmatic access tokens sind nur für Enterprise- und Business-Tarife verfügbar; Codex-Deployments, die HIPAA-Vorgaben erfüllen, werden auf qualifizierte ChatGPT Enterprise-Workspaces beschränkt, die eine lokale Umgebung vorweisen können.
Erweiterung der Codex-Oberfläche: Handy-Freigabe, Desktop-Ausführung, Chrome-Tests – drei Wege parallel
Das mobile Upgrade ist eine zentrale Weiterentwicklung, nachdem OpenAI die Desktop-Version bereits Ende Februar eingeführt hatte. In den vergangenen zwei Monaten hat OpenAI die Zugriffs-Schnittstellen für Codex kontinuierlich ausgebaut: Zuerst erschien eine Chrome-Erweiterung, mit der sich in einem Browser Web-App-Tests durchführen und über Seiten hinweg Context sammeln ließ; die Desktop-App erhielt außerdem den Desktop-Pet und den Multi-Agent-Symphony-Modus, während die Mobile-Version die letzte Lücke schließt, damit man „auch ohne am Computer zu sitzen“ die Entwicklung mit KI-Agenten weiter prüfen kann. Alle drei Schnittstellen teilen sich denselben Codex-Backend sowie lokale Dateien- und Berechtigungssysteme; Nutzer können nahtlos zwischen verschiedenen Geräten wechseln.
Der Artikel darüber, dass Codex in die ChatGPT-Mobile-App einzieht, um Mac-Entwicklungsaufgaben aus der Ferne zu steuern, erschien erstmals bei 链新闻 ABMedia.
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