Gate News-Nachricht, 22. April — Das US-Justizministerium hat die Einleitung eines Entschädigungsprozesses für Opfer des Krypto-Betrugsplans OneCoin bekanntgegeben. Mehr als $40 Millionen an zurückerlangten Vermögenswerten stehen nun zur Verteilung bereit.
Der zwischen 2014 und 2019 von Ruja Ignatova und Karl Sebastian Greenwood betriebene Plan brachte Anleger weltweit um über $4 Milliarden. OneCoin wurde als legitime Kryptowährung über ein globales Multi-Level-Marketing-Netzwerk vermarktet, später jedoch als betrügerische Operation entlarvt, die auf falschen Behauptungen und falschen Darstellungen beruhte.
Opfer, die in diesem Zeitraum OneCoin gekauft haben, können nun möglicherweise berechtigt sein, einen Teil ihrer Verluste zurückzuerhalten. Ansprüche müssen bis zum 30. Juni über ein offizielles Petition-System eingereicht werden, das vom Vermögenseinziehungsprogramm des DOJ verwaltet wird. Das Justizministerium warnt Opfer außerdem davor, wachsam gegen Sekundärbetrügereien zu bleiben, und betont, dass für die Teilnahme am offiziellen Entschädigungsprozess keine Zahlung erforderlich ist.