EZB-Vertreter signalisieren mögliche Zinserhöhung im Juni, um die Glaubwürdigkeit zu wahren

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Laut dem EZB-Politikexperten Yannis Stournaras muss die Europäische Zentralbank am 23. Mai im Juni möglicherweise die Zinsen anheben, um ihre Glaubwürdigkeit angesichts sich verschlechternder Inflationsaussichten zu wahren. Stournaras sagte, wenn die Eurozonenwirtschaft weiterhin unter inflationsbedingtem Druck leidet und keine politischen Maßnahmen ergriffen werden, würden Verbraucher zunehmend daran zweifeln, ob das Bekenntnis der politischen Entscheidungsträger zu „Handeln“ wirklich ernst gemeint ist. Er betonte, dass zwar Zinserhöhungen Kosten für Beschäftigung und Haushalte mit sich bringen, aber Untätigkeit in Verbindung mit einer erodierenden Glaubwürdigkeit der Zentralbank weitaus ernstere Probleme verursachen würde. Der geldpolitische Kurs hängt von den Entwicklungen bei den US-Iran-Verhandlungen ab; wenn ein Friedensabkommen erzielt wird, könnten die Energiepreise stark fallen, wodurch die Zinsen möglicherweise auf dem aktuellen Niveau gehalten werden können. Ohne ein solches Abkommen könnten die Zinsen jedoch weiter steigen müssen.
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