Die Foxconn Group (2317) unter ihrem Unternehmen Hon Hai Precision Industry (SHA: 601138) meldete am Mittwoch im Bereich der All-Optical CPO-Switches (Co-Packaged Optics) bedeutende Fortschritte. Dabei wurde nicht nur die erste Lieferung von Nvidia (Nvidia) in verfrühtem Zeitplan abgeschlossen, sondern auch die Versandmenge deutlich nach oben angepasst. In der Öffentlichkeit gilt diese Geschäftssparte als der entscheidende zweite Motor, mit dem Hon Hai seine Gewinnstruktur aufwerten will – nachdem das Unternehmen bereits beim AI-Server-Geschäft Fahrt aufgenommen hat.
Hon Hai CPO-Switch-Racks sind zu früh verfügbar, Mangel an Angebot verhindert Auftritt auf der Taipei Computer Show
Berichten der Economic Daily News zufolge wurden bei den in der Vietnam-Fabrik von Hon Hai produzierten All-Optical CPO-Switch-Racks die Lieferaufgaben an Nvidia bereits im Voraus erledigt. Da die Nachfrage deutlich über die Erwartungen hinausging, ist die Versorgung äußerst angespannt. Sogar die Muster-Racks, die ursprünglich für die Ausstellung vorgesehen waren, wurden zusammen mit ausgeliefert – ohne dass ein einziges übrig blieb. Selbst die CPO-Switch-Demonstrationsgeräte, die Hon Hai ursprünglich im diesjährigen Taipei International Computer Exhibition (Computex) öffentlich zeigen wollte, könnten nun wegen der vollständigen Lieferung an Kunden ohne Auftritt bleiben.
(Zuletzt wurde die Zusammenarbeit mit Nvidia angekündigt: Der Optik-Gigant Corning trifft das Thema Optical-CPO, der Kurs stieg im Tagesverlauf um über 13,68%)
Hon Hai Precision hebt Versandziel an: 2026 bis 2027 bis zu 50.000 Stück
Was das Versandvolumen betrifft: Hon Hai Precision hatte ursprünglich erwartet, dass die CPO-Switch-Auslieferungen im gesamten Jahr 2026 die Marke von 10.000 Stück übertreffen würden. Nun heißt es, das Ziel sei auf insgesamt mehr als 50.000 Stück für die zwei Jahre 2026 bis 2027 angehoben worden. Als aktuell einziger OEM- und Design-Manufacturing-Partner von Nvidia im Bereich All-Optical CPO-Switches wird Hon Hai direkt von dem durch die weltweite Expansion der KI-Rechenleistung ausgelösten steigenden Infrastrukturbedarf profitieren.
Hon Hai Precision hatte zuvor darauf hingewiesen, dass mit der stetigen Vergrößerung der KI-Cluster die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung sowie das Energiemanagement immer wichtiger werden. Die CPO-Technologie (Co-Packaged Optics) integriert optische Bauteile direkt neben den Switch-Chips, verkürzt den Weg für die optoelektronische Umwandlung erheblich. Gleichzeitig steigert sie die Übertragungseffizienz und senkt wirksam den Energieverbrauch. Daher gilt sie als unverzichtbare Kernrichtung für High-End-KI-Server der nächsten Generation.
Hon Hai: Margen springen, CPO-Geschäft treibt Wandel der Gewinnstruktur
Das CPO-Geschäft, das am stärksten auf Marktinteresse stößt, ist nicht nur das Wachstum bei den Versandmengen, sondern vor allem die deutlich bessere Ertragskraft als bei traditionellen Geschäften. Bei herkömmlichen Server-OEM-Geschäften liegen die Bruttomargen üblicherweise bei 5% bis 8%. Bei CPO-Switches hingegen sind die Margen bereits im zweistelligen Bereich, weil der durchschnittliche Auslieferungspreis (ASP) höher ist.
Finanzinstitutionen schätzen, dass CPO-bezogene Geschäfte im Jahr 2026 mehr als 15% zum Umsatz von Hon Hai Precision beitragen werden, was zu einer positiven Veränderung der gesamten Gewinnstruktur des Konzerns führen dürfte. Hon Hai Precision betonte zudem, dass 2026 ein wichtiges Wendejahr für die Entwicklung der Rechenzentrums-Optik-Kommunikation sein werde und die breite Einführung von CPO-All-Optical-Switches eine unausweichliche Branchentrend sei.
Hon Hai: Hackerangriff auf nordamerikanische Fabriken, Sicherheitsvorfall stört kurzfristig
Auf der anderen Seite bestätigte Hon Hai Group gestern Abend, dass es zu mehreren Cybersecurity-Angriffen gekommen ist. Seit Anfang Mai traten in den US-Werkstandorten in Wisconsin schrittweise großflächige Auffälligkeiten im Netzwerk auf; in Teilen der Produktionslinien wurde von vorübergehenden Stillständen berichtet. Hon Hai veröffentlichte am 12. Mai spät in der Nacht eine wesentliche Mitteilung und bestätigte, dass Teile der nordamerikanischen Standorte einem Cyberangriff ausgesetzt waren. Gleichzeitig hob das Unternehmen hervor, dass das Security-Team umgehend Umschalt- und Reaktionsmechanismen aktiviert habe. Die Produktion und Auslieferung in den betroffenen Werken seien mittlerweile wieder vollständig normalisiert.
(Der Ausrüstungshersteller Qun Ding (京鼎) soll hunderte Millionen US-Dollar an Kryptowährungen erpresst haben; Abgeordneter der Kuomintang, Ko Ru-jun: Die Regierung sollte Unternehmen bei der Cybersicherheit unterstützen.)
Das Werk in Wisconsin ist als wichtiger Produktionsstandort für KI-Server in Nordamerika von Hon Hai ein Schwerpunkt. Erst Ende letzten Jahres hatte der Konzern mit der Wisconsin Economic Development Corporation ein vierjähriges Betriebsanreizprogramm unterzeichnet. Dabei verpflichtete man sich, mehr als 569 Millionen US-Dollar in den Ausbau der Werke in Rasch County zu investieren und mit voller Kraft das KI-Infrastruktur-Setup voranzutreiben. Noch heute gab der Kurs von Hon Hai nach Bekanntwerden zeitweise um etwa 3% nach. Aktuell hat sich die Bewegung auf -1,6% eingeengt, ähnlich wie die Entwicklung des Gesamtmarkts.
Von der verfrühten Auslieferung bei CPO-Switch-Racks über die deutlich nach oben angepassten Versandziele bis hin zur spürbaren Verbesserung der Margenstruktur festigt Hon Hai Group fortlaufend seine strategische Position im KI-Bauplan-Wettbewerb. Vor dem Hintergrund, dass Nvidia aktiv den Ausbau der Rechenkapazitäten vorantreibt, wird der knappe Wert von Hon Hai als einzigem All-Optical-CPO-Fertigungspartner voraussichtlich mit der Ausweitung der Nachfrage weiterhin besonders hervorstechen und zu einer wichtigen Säule für das langfristige Wachstum des Konzerns werden.
Dieser Artikel Hon Hai CPO-Switch-Racks: Lieferung im Voraus, All-Optical-Technologie mit hoher Marge als zweiter Wachstumsmotor erschien zuerst auf Kettennachrichten ABMedia.
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