Laut Bloomberg hat das Hyperliquid Policy Center am Freitag Bedenken zurückgewiesen, die angeblich von Intercontinental Exchange und CME Group bei der CFTC geäußert worden seien. Dabei argumentierte die Organisation, dass die transparente Architektur der dezentralen Börse anfällig für Insiderhandel und Kursmanipulation sei. „Die Transparenz von Hyperliquid dient als starker Abschreckungsfaktor für Fehlverhalten und erleichtert die Überwachung, Erkennung und Untersuchung durch Aufsichtsbehörden und Strafverfolgungsbehörden“, erklärte die Organisation in einem X-Post.
Die beiden traditionellen Börsen haben der CFTC mitgeteilt, dass die pseudonyme Handelsumgebung von Hyperliquid theoretisch von Insidern oder sanktionierten Akteuren ausgenutzt werden könnte. Ihre Bedenken nahmen zu, als Hyperliquid seit Beginn des US-Israel-Konflikts mit dem Iran vor rund zweieinhalb Monaten ein Handelsvolumen von 21,51 Milliarden US-Dollar im notionalen Volumen bei Brent-Rohöl-Perpetual-Futures generiert hat. Das schürt die Befürchtung, dass nicht regulierte Aktivitäten mit Öl-Derivaten die Marktpreise möglicherweise unzulässig beeinflussen könnten, was wiederum Auswirkungen auf die Kosten für Schifffahrt und Transport hätte.