Italien verfolgt 1 Million Euro bei nicht deklarierten Bitcoin-Ordinals – Gewinne

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Italienische Ermittler verfolgten 1 Million Euro an nicht deklarierten Krypto-Gewinnen über eine Bitcoin-Ordinals-Trading-Operation, nachdem sie die Aktivität im Zusammenhang mit einem beschlagnahmten Ledger-Wallet analysiert hatten. Chainalysis erläuterte, wie Blockchain-Aufzeichnungen und Daten von Börsen halfen, die angeblichen Handelsflüsse zu rekonstruieren.

Key Takeaways:

    • Ermittler verbanden den Handel mit Ordinals mit mehr als 1 Million Euro an nicht deklarierten Krypto-bezogenen Gewinnen.
    • Identitätsaufzeichnungen von Börsen halfen, pseudonyme Wallet-Aktivität mit verifizierten Personen zu verknüpfen.
    • Der Fall zeigte, wie Behörden nach aufkommenden, bitcoinbasierten Vermögenswerten suchen können, die mit nicht deklariertem steuerpflichtigem Einkommen verbunden sind.

Italienische Krypto-Steuerermittlung mit Fokus auf Ordinals-Trading

Italienische Finanzermittler verfolgten laut Chainalysis am 20. Mai mehr als 1 Million Euro (1,16 Millionen US-Dollar) an nicht deklarierten Krypto-bezogenen Gewinnen über eine Bitcoin-Ordinals-Trading-Operation. Der Fall drehte sich um einen Verdächtigen, der vorgeworfen wird, Einnahmen aus digitalen Vermögenswerten zu verbergen und gleichzeitig rechtswidrig öffentliche finanzielle Unterstützung zu erhalten. Die Behörden begannen mit der Rekonstruktion der Aktivitäten, nachdem sie im Rahmen einer Durchsuchung ein Ledger-Hardware-Wallet beschlagnahmt hatten.

Ermittler der Wirtschaft- und Finanzpolizei-Einheit von Foggia, einer Abteilung der Guardia di Finanza in der südlich gelegenen italienischen Stadt Foggia, arbeiteten mit der Spezialeinheit für Datenschutzschutz und technischen Betrug in Rom zusammen, um Transaktionsaufzeichnungen im Zusammenhang mit dem Wallet zu untersuchen. Die Untersuchung weitete sich aus, nachdem Analysten wiederholte Aktivitäten identifizierten, die sowohl Bitcoin-Ordinals als auch BRC-20-Assets betrafen. Chainalysis erklärte, moderne Hardware-Wallets erzeugten automatisch mehrere Empfangsadressen, wodurch die Transaktionshistorie über das Unspent-Transaction-Output-Modell (UTXO) von Bitcoin verteilt werde. Analysten gruppierten diese Adressen mithilfe von Ownership-Heuristiken, sodass Ermittler den Wallet-Cluster isolieren konnten, der für die mit den angeblichen Steuerverstößen verbundenen Krypto-Flüsse verantwortlich war.

Chainalysis betonte:

„Egal, wie ausgefeilt ein Plan wirkt, die zugrunde liegende Technologie hinterlässt eine dauerhafte, unveränderliche Spur.“

Die Ordinals-Technologie ermöglicht es einzelnen Satoshis, Inschriften direkt auf der Bitcoin-Blockchain zu tragen. BRC-20-Token verwenden diese Struktur, um fungible Assets über textbasierte Inschriften zu erstellen und zu übertragen. Chainalysis erklärte, die Blockchain-Analyse habe einen wiederkehrenden Zyklus aufgedeckt: Satoshis würden zu Inschriften-Diensten transferiert, digitale Assets würden auf Marktplätzen gelistet, und die BTC-Erlöse würden zur primären Wallet-Cluster zurückfließen, bevor weitere Käufe und Inschriften stattfanden.

Börsenaufzeichnungen halfen, die Wallet-Eigentümerschaft zu identifizieren

Die Ermittlungen verbanden die Blockchain-Aktivität anschließend mit zentralisierten Krypto-Börsen, die Kundendaten zur Identität aufbewahren. Gerichtliche Offenlegungsanfragen ermöglichten es den Behörden, Know-Your-Customer-Dokumentation zu erhalten, die mit Konten verknüpft war, die mit den nachverfolgten Wallets interagierten. Chainalysis erklärte, Börsendaten hätten den Ermittlern geholfen, pseudonyme Blockchain-Transaktionen mit verifizierten Personen abzugleichen, die mit der Aktivität verbunden waren.

Die Behörden stellten fest, dass die Transaktionsflüsse, die zunächst fragmentiert wirkten, Teil eines konsistenten, ertragsgenerierenden Musters im Zusammenhang mit dem Ordinals-Trading bildeten. Ermittler kamen zu dem Schluss, dass Gewinne aus früheren Transaktionen wiederholt zusätzliche Aktivitäten finanzierten und so Gewinne von über 1 Million Euro beisteuerten. Chainalysis erklärte, der Fall zeige, wie Blockchain-Intelligence-Plattformen aufkommende Tokensysteme und zunehmend komplexe Transaktionsstrukturen im gesamten Bitcoin-Netzwerk untersuchen können.

Das Team von Chainalysis merkte an:

„Da immer neue digitale Asset-Klassen entstehen und Einkommensströme erzeugen, wird die Lücke zwischen tatsächlichem On-Chain-Vermögen und deklarierten Steuerpositionen zu einem primären Ziel.“

Chainalysis bezeichnete die Untersuchung als Beispiel dafür, wie Blockchain-Analytik Transaktionsaktivität von Hardware-Wallets bis zu regulierten Handelsplattformen nachverfolgen kann. Das Unternehmen erklärte, dass sich entwickelnde Ökosysteme digitaler Assets weiterhin nachvollziehbare Aufzeichnungen erzeugen, selbst trotz fortschrittlicherer Methoden für Transaktionen und Wallet-Strukturen.

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