Japans Krypto-ETFs sollen voraussichtlich am schnellsten bis 2027 an den Markt kommen; SBI und Rakuten entwickeln zuerst Investmentfonds

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日本加密ETF

Laut dem Bericht von Nikkei Asia vom 17. Mai entwickeln SBI Securities und Rakuten Securities derzeit unabhängig kryptobezogene Investmentfonds für den Direktvertrieb an Privatanleger. JPX-CEO Hiromi Yamaguchi bestätigte Ende April, dass die Tokioter Börse (TSE) frühestens 2027 ein Krypto-ETF notieren könnte, sofern in der laufenden Legislaturperiode entsprechende Gesetzesreformen und Steuerpolitiken abgeschlossen werden.

SBI und Rakuten: interne Entwicklungsstrategie

SBI Securities: Zuständig für die Entwicklung ist die SBI Global Asset Management Company, die zum SBI-Konzern gehört. SBI Securities übernimmt den Vertrieb. Geplant sind Produkte, darunter ETF und Investmentfonds, die an liquide Vermögenswerte wie Bitcoin und Ethereum gekoppelt sind; der Konzern übernimmt dabei alle Schritte von der Produktentwicklung bis zum Vertrieb selbst. SBI Global Asset Management hat ein öffentliches Ziel genannt: Innerhalb von drei Jahren nach dem Produktlaunch soll ein verwaltetes Vermögensvolumen von rund 5 Billionen Yen (ca. 32,0 Milliarden US-Dollar) erreicht werden. SBI plant zudem die Einführung von Bitcoin- und XRP-Double-Underlying-ETFs sowie Krypto-Gold-Produkten, die jeweils noch der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden bedürfen.

Rakuten Securities: Über die zum Unternehmen gehörende Rakuten Investment Management Company verfolgt man eine ähnliche interne Entwicklungsstrategie. Der Produktentwurf ist auf den direkten Handel über eine Smartphone-Anwendung ausgerichtet.

Japanischer Krypto-Regulierungsfahrplan: bestätigte Schlüsselpunkte

April 2026: Das japanische Kabinett billigt einen Gesetzentwurf, der Kryptowährungen unter das „Gesetz über Finanzinstrumente und Börsenhandel (Financial Instruments and Exchange Act)“ einordnen soll

Geschäftsjahr 2027 (frühestens): Wenn der laufende Legislativprozess verabschiedet wird, wird Krypto frühestens ab diesem Geschäftsjahr nach dem neuen Regelwerk reguliert

2027 (schnellste Option): Optimistischster Zeitplan für die ETF-Notierung gemäß der 4-Monatsbestätigung durch JPX-CEO Yamaguchi (Voraussetzung: Gesetzgebung und Steuerpolitik sind abgeschlossen)

Ziel 2028: Das japanische Finanzministerium plant, Kryptowährungen offiziell in die spezifische Vermögensliste des „Investment Trusts Act“ aufzunehmen

Weitere bestätigte Entwicklungen großer Institutionen

Nomura Securities: Hat angekündigt, innerhalb des Konzerns Krypto-Treuhand-/Trust-Produkte zu entwickeln; die Schweizer Tochter Laser Digital hat im Februar das Handelsvolumen reduziert, bekräftigte jedoch das langfristige Engagement

Daiwa Securities: Hat angekündigt, innerhalb des Konzerns Krypto-Treuhand-/Trust-Produkte zu entwickeln

SMBC-Gruppe (inkl. SMBC Nikko): Hat eine bereichsübergreifende Arbeitsgruppe eingerichtet

One Asset Management Company (unter der Mizuho-Gruppe): Hat mit ersten Forschungsarbeiten begonnen

Häufige Fragen

Worin besteht der Unterschied zwischen Krypto-Investmentfonds und dem direkten Kauf von Kryptowährungen?

Derzeit benötigt man in Japan für den Kauf digitaler Vermögenswerte in der Regel entweder ein separates Konto bei einer Krypto-Börse oder die Einrichtung einer E-Wallet. Investmentfonds können dagegen über bestehende Brokerkonten gehalten werden, die bereits für Aktien und Anleihen genutzt werden, was die Einstiegshürde für Privatanleger deutlich senkt.

Hat das Ziel von SBI (5 Billionen Yen) eine offizielle Grundlage?

Laut einem früheren Bericht von The Block hat SBI Global Asset Management das Ziel öffentlich bestätigt: Innerhalb von drei Jahren nach dem Produktlaunch soll ein verwaltetes Vermögensvolumen von rund 5 Billionen Yen (ca. 32,0 Milliarden US-Dollar) erreicht werden. Es handelt sich dabei um das aggressivste öffentlich genannte Ziel unter japanischen Wealth-Management-Unternehmen.

Ist eine Krypto-ETF-Notierung in Japan für 2027 bereits sicher?

Derzeit ist dies nicht festgelegt; es handelt sich um einen bedingten, optimistischsten Zeitrahmen. JPX-CEO Hiromi Yamaguchi bestätigte im April: Wenn Reformen der Gesetzgebung und Steuerpolitik innerhalb der laufenden Legislaturperiode abgeschlossen werden können, könnte die Tokioter Börse frühestens 2027 notieren. Falls der Gesetzgebungsprozess in der laufenden Legislaturperiode nicht abgeschlossen wird, verschiebt sich der Zeitplan nach hinten; das offizielle Ziel des japanischen Finanzministeriums liegt bei 2028.

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