JPMorgan erwartet, dass Öl bis zum Jahresende 2026 über 100 US-Dollar pro Barrel bleibt, während Gold auf 6.000 US-Dollar je Unze im Blick ist

Laut Natasha Kaneva, globale Leiterin der Rohstoffforschung bei JPMorgan, werden die Ölpreise voraussichtlich bis Ende 2026 über 100 US-Dollar pro Barrel bleiben, falls die Straße von Hormus im Juni wieder eröffnet wird. Gleichzeitig könnten die Goldpreise bis Jahresende 6.000 US-Dollar je Unze erreichen, wenn die tatsächlichen Zinssätze zurückgehen und die Zentralbanken wieder Goldkäufe aufnehmen. Kaneva wies darauf hin, dass die aktuellen Rohstoffmärkte stark von den Spannungen im Nahen Osten sowie dem Durchsatzstatus der Straße von Hormus beeinflusst werden. Sie schätzte die weltweiten Goldkäufe der Zentralbanken auf 600-650 Tonnen pro Jahr, nach unten von der Prognose vor dem Konflikt von 800-850 Tonnen. Hintergrund: Einige zentralbankseitige Stellen im Nahen Osten haben begonnen, Gold zu verkaufen, um die Liquidität zu stützen, während die Öl-Exporte durch Störungen beeinträchtigt sind.
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