Die internationalen Terminkurse für Rohöl fielen am 27. während des frühen Handels zeitweise um mehr als 5%, bevor die Verluste wieder eingegrenzt wurden. Der Rückgang folgte Berichten iranischer Medien über angebliche US-Iran-Memorandum-Rahmenbedingungen, die das Weiße Haus später dementierte und als in sozialen Medien erfunden bezeichnete.
Preisbewegungen
Die leichtes US-Rohöl-Futures-Kontrakte an der New York Mercantile Exchange (NYMEX) für die Lieferung im Juli fielen um 6,12 US-Dollar auf 87,77 US-Dollar pro Barrel, ein Rückgang um 6,52%. Die Londoner Brent-Rohöl-Futures für die Lieferung im Juli sanken um 5,42 US-Dollar auf 94,16 US-Dollar pro Barrel, was einem Minus von 5,44% entspricht.
Iran-US-Entwicklung
Am selben Tag legten iranische Medien offen, was sie als Auszüge eines „vorläufigen informellen Dokuments“ beschrieben, das den Rahmen für ein US-Iran-Memorandum of Understanding darstellen soll. Die Märkte reagierten mit optimistischen Erwartungen hinsichtlich der Verhandlungsaussichten zwischen den USA und dem Iran. Das Weiße Haus veröffentlichte anschließend in den sozialen Medien, der Bericht iranischer Medien sei unzutreffend; das veröffentlichte Memorandum of Understanding sei „rein erfunden“.