Microsoft, EY verpflichten $1B zur Skalierung von Projekten für KI im Unternehmensumfeld

OliverGrant

Microsoft und EY haben angekündigt, dass sie mehr als 1 Milliarde US-Dollar investieren werden, um Kunden dabei zu helfen, KI-Projekte von Pilotprogrammen auf groß angelegte Bereitstellungen zu bringen. Die Partnerschaft zielt auf Finanz-, Steuer-, Personal- und Supply-Chain-Operationen über mehrere Branchen hinweg. Microsoft stellt Ingenieure bereit, die gemeinsam mit EY-Beratern an agentic-AI-Initiativen in den Bereichen Finanzen, Industrie, Energie, Konsum und Retail, Regierung sowie Gesundheitswesen arbeiten.

Diese Investition spiegelt den zunehmenden Wettbewerb zwischen Technologieanbietern und Beratungsfirmen wider, um nachweisbare Renditen aus dem Unternehmens-KI-Budget zu belegen. Eine MIT-Studie aus dem Jahr 2025 ergab, dass 95% der Unternehmens-KI-Projekte nicht die erwarteten Renditen lieferten, was den Druck auf Anbieter erhöht, die Erfolgsquoten bei der Bereitstellung zu verbessern.

Partnerschaft auf bestehender Beziehung aufgebaut

Microsoft und EY erweitern eine langjährige Zusammenarbeit statt eine neue Partnerschaft einzugehen. EY hat seit 19 aufeinanderfolgenden Jahren einen Platz im Microsoft Business Applications Inner Circle inne, eine Auszeichnung, die weltweit auf das Top-1% der Microsoft-Partner begrenzt ist.

EY nutzt Microsoft-Tools bereits jetzt in großem Umfang innerhalb der eigenen Abläufe, darunter ein globaler Rollout von Microsoft Dynamics 365 Sales für Mitarbeitende. Zudem hat das Unternehmen ein unternehmensweites agentic-AI-Betriebssystem auf Basis von Microsoft-Technologien aufgebaut.

Dieses Muster spiegelt breitere Branchentrends wider. PwC US hatte 2023 angekündigt, über drei Jahre 1 Milliarde US-Dollar zu investieren, um KI-Dienstleistungen auszubauen – unter Nutzung des Microsoft Azure OpenAI Service sowie von Googles GPT-4 und ChatGPT.

Beratungsfirmen schließen Lücken bei KI-Bereitstellungen

Die Microsoft-EY-Vereinbarung adressiert eine dokumentierte Herausforderung bei der Einführung von KI im Unternehmen. Laut einem MIT-Bericht ist das KI-Modell selbst selten das primäre Hindernis für den Erfolg. Stattdessen kämpfen Unternehmen deutlich häufiger mit Wissenslücken und einer schlechten Integration in bestehende Arbeitsabläufe.

Der gleiche Bericht stellte zudem fest, dass sich partnerschaftsbasierte Beschaffungsansätze auf eine Erfolgsquote von etwa 67% brachten, während intern entwickelte Projekte nur etwa halb so oft erfolgreich waren.

Durch die Kombination von Microsoft-Technologie mit EYs Umsetzungsexpertise wollen die Unternehmen KI-Tools in messbare Geschäftsergebnisse umwandeln. Microsoft berichtet, dass bereits mehr als 85% der Fortune-500-Unternehmen seine KI-Produkte nutzen.

Der Deal zwischen Microsoft und EY reiht sich in weitere jüngste Zusagen für KI-Beratung im Markt ein, darunter auch Googles Fonds in Höhe von 750 Millionen US-Dollar für Partner wie McKinsey und Deloitte.

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