Singtel-Gewinn steigt um 12%, obwohl die Gewinnerwartungen verfehlt wurden

LucasBennett

Eröffnung

Singtel, ein in Singapur ansässiger Telekommunikationsbetreiber, meldete am 21. Mai einen höheren Jahresgewinn für das Geschäftsjahr bis zum März 2026. Der zugrunde liegende Nettoertrag stieg um 12% auf 2,77 Milliarden S$ (2,16 Milliarden US-Dollar), während der EBIT um nahezu 9% auf 1,50 Milliarden S$ (1,17 Milliarden US-Dollar) zulegte. Die Ergebnisse blieben hinter der Schätzung von Visible Alpha von 2,82 Milliarden S$ (2,2 Milliarden US-Dollar) zurück. Das Unternehmen warnte, dass der Iran-Krieg die Inflation und die Währungsvolatilität in seinen asiatischen Märkten erhöhen könnte. Da die meisten wichtigen Märkte als Nettoenergieimporteure exponiert seien, falle die kurz- bis mittelfristige Perspektive vorsichtig aus.

Finanzielle Entwicklung

Die Beiträge von den Beteiligungen Bharti Airtel und AIS stiegen im Berichtszeitraum um 11% auf 1,96 Milliarden S$ (1,53 Milliarden US-Dollar). Der Anstieg des zugrunde liegenden Nettoertrags um 12% lag über dem EBIT-Wachstum von 9% und spiegelte operative Gewinne wider, die den verfehlten Gewinnschätzwert ausgleichen.

Ausblick und strategische Investitionen

Singtel erwartet für das Geschäftsjahr 2027 ein EBIT-Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich. Das Unternehmen plant rund 3 Milliarden S$ (2,34 Milliarden US-Dollar) an Investitionsausgaben im Jahr 2027, von denen 1,2 Milliarden S$ (937 Millionen US-Dollar) speziell für Rechenzentren und KI-Infrastruktur vorgesehen sind.

Im Rahmen der Modernisierung seiner Rechenzentren wird Singtel fünf ältere Standorte in Singapur schließen und die Abläufe auf grünere, KI-fähige Standorte unter Nxera verlagern, dem Rechenzentrums-Geschäft des Unternehmens. Singtel soll in Südostasien als Cloud-Partner von Nvidia fungieren. Beide Organisationen richten ein Forschungszentrum ein, um künftige Einrichtungen mit Leistungsdichten von 600 kW bis 1 MW zu entwerfen – bis zu 100-mal die durchschnittliche Kapazität eines Rechenzentrums. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, Organisationen mit Anforderungen an Daten-Souveränität zu bedienen, sodass sensible Daten innerhalb des eigenen Landes gespeichert und verarbeitet werden.

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