Solana Alpenglow-Konsens-Upgrade startet in die Testphase: Endgültige Zeit auf 150 Millisekunden komprimiert

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Das Solana-Entwicklungsteam von Anza gab am 11. Mai bekannt, dass das Konsens-Upgrade „Alpenglow“ offiziell in die Community-Testphase für Validatoren übergeht; Ziel ist, die Blockfinalität von aktuell 12,8 Sekunden auf 100 bis 150 Millisekunden zu komprimieren. Laut CoinDesk-Bericht handelt es sich dabei um die größte Konsensschicht-Überarbeitung, seit Solana live gegangen ist.

Alpenglow in zwei großen Komponenten: Votor und Rotor

Alpenglow umfasst zwei Kernkomponenten, die jeweils die aktuelle Solana Proof of History (PoH) sowie Tower BFT ersetzen:

Votor (Voting Engine): setzt ein „Dual-Path-Finality“-Design ein. Wenn 80% der Validatoren online sind, erreicht der Block bereits mit einer einzigen Runde Voting die Finalität, etwa nach 100 Millisekunden; wenn nur 60% der Validatoren in der ersten Runde teilnehmen, wird die zweite Runde gestartet, ebenfalls etwa nach 150 Millisekunden. Beide Pfade laufen parallel; maßgeblich ist, wer zuerst die Einigung erreicht.

Rotor (Datenverteilung): ersetzt das aktuelle Turbine-Protokoll und verwendet stattdessen direkte Kommunikation „Validator-zu-Validator“, wodurch die mehrstufige Datenverbreitung ersetzt wird. Anza vergleicht es mit „einem Direktwahl-Telefonanruf anstelle einer Telefonbaum-Struktur“.

Nach dem Wechsel wird die PoH durch „eine feste 400-Millisekunden-Blockzeit“ ersetzt; die 32-stufige Voting-Struktur von Tower BFT wird durch 1 bis 2 Voting-Runden von Votor ersetzt. Interne Tests von Anza zeigen eine etwa 100-fache Komprimierung der Finalitätszeit.

Abwägung: Fehlertoleranz sinkt von 33% auf 20%

Alpenglow ist kein „umfassend besseres“ Upgrade – es geht eine Abwägung bei der Fehlertoleranz ein. Zuvor konnte Tower BFT 33% byzantinische Fehlerknoten tolerieren; Alpenglow senkt unter der Prämisse der Optimierung der Geschwindigkeit die Fehlertoleranz auf 20%. Anders gesagt: Wenn mehr als 20% der Validatoren böswillig handeln oder offline gehen, könnte das Netzwerk zum Stillstand kommen.

Anzas Ausrichtung lautet „Priorität auf Praktikabilität statt auf absolute Sicherheit“. Für Solana bedeutet das: die Finalitätszeit auf unter 150 Millisekunden zu drücken, zieht die Bestätigungsgeschwindigkeit von On-Chain-Transaktionen auf ein Niveau heran, das dem traditioneller Börsen und Web2-Zahlungssystemen ähnelt. Das ist besonders wertvoll für Anwendungsfälle wie Hochfrequenzhandel, Prognosemärkte und Echtzeit-Zahlungen.

Zeitplan für das Mainnet und weitere Schritte

Der Vorschlag SIMD-0236 wurde im September 2025 bereits mit etwa 98% der Validatoren-Unterstützung angenommen. Der Test nutzt Agave-Master-Validatoren zur Ausführung; als Nächstes wird er zu einer offiziellen Agave-Release-Version gepackt und dann ein vollständiger testnet-Online-Test für das gesamte Netzwerk gestartet.

Solanas Co-Gründer Anatoly Yakovenko sagte bei einer Veranstaltung am 5. Mai, dass das Alpenglow-Mainnet mit der schnellsten Option möglicherweise „in der nächsten Staffel“ live gehen könnte; Anzas Ziel bei diesem Test-Start liegt hingegen zwischen „Ende des 2026er Q3“ und „Anfang des 2026er Q4“. Anza-Chefökonom Max Resnick leitet die Entwicklung von Alpenglow.

Weitere Ereignisse, die man im Blick behalten kann, sind: ob die Community-Testphase Leistungs- oder Sicherheitslücken offenbart, der genaue Zeitpunkt des testnet-Launch im offiziellen Betrieb, ob die Validatoren beim Mainnet-Start die 80%-Beteiligungsschwelle erreichen, und ob die Abwägung, die Fehlertoleranz von 33% auf 20% zu senken, im realen Betrieb neue Angriffsvektoren auslöst.

Dieser Artikel „Solana Alpenglow-Konsens-Upgrade geht in Tests: Finalitätszeit auf 150 Millisekunden komprimiert“ erschien zuerst auf 鏈新聞 ABMedia.

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