Laut BlockBeats bestätigte das südkoreanische Ministerium für Wirtschaft und Finanzen am 8. Mai, dass es ab dem 1. Januar 2027 eine 22% Steuer auf Krypto-Handelsgewinne einführen wird und damit eine Zeit lang andauernde politische Debatten zur Besteuerung digitaler Vermögenswerte beendet.
Nach der überarbeiteten Einkommensteuergesetzgebung werden Krypto-Profite aus Übertragungen oder Verleih als „sonstiges Einkommen“ eingestuft. Jährliche Gewinne über 2,5 Millionen Won (etwa 1.800 US-Dollar) unterliegen dem kombinierten Satz von 22%, bestehend aus 20% Einkommensteuer des Staates und 2% lokaler Steuer. Die Regierung schätzt, dass die Regelung etwa 13,26 Millionen Krypto-Investoren betreffen wird. Die Nationale Steuerbehörde Südkoreas finalisiert derzeit operative Richtlinien und hat sich mit fünf großen inländischen Börsen auf technische Melde- und Compliance-Systeme abgestimmt.